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Der morgenländische und abendländische Katholicismus mehr in seinem innerns wesentlichen als in seinem äussern Verhältnisse dargestellt
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aufstellte, und dem allein das Recht des Obcrrcgiments der Kirchezusteht. Il,iä.

Man glaube ja nicht daß redlich gesinnte Menschen aufhörenkönnten, Mitglieder der wahren Kirche zu scyn. Do umtäte Dockes.So lange man sich nicht vom Evangelium lossagt, steht man auchmit der wahren Kirche in Verbindung. Do I-rxs.

Hilarius Bischof zu Poiticrs (Diot-rvium) ss 369.

Ich lobe dich daß du keinen andern als schristmässigen Glau-ben verlangst. Wer zum wahren Glauben gelangen will, muß ihnnur in der Göttlichen Schrift selber suchen, nicht in neuernBüchern. M Doustimtmin Imp. I. 2 UUIII. 8.

Nennt uns Etwas das zur Seligkeit des Menschen gehörte,und in dem uns hinterlassncn Wort nicht deutlich und ohne Man-gel enthalten wäre! De Irinit. I. 3. n. 1.

Wie sehr betrügen sich also nicht Jene Ungläubigen welchedie H. Schrift sich als eine nicht zu reichende Rcligionslehrevorstellen, und wie viel weiser sind Jene welche behaupten, daß dieBibel einen in aller Rücksicht vollständigen Religionsunterrichtenthält, zu welchem man nichts Hinzuthun, von dem man nichtswegnehmen darf. Iraot. in ysalm. 718 litt. 6. nnm. 1.

So last uns denn die Schrift fleissig lesen, und — um un-serm Glauben die pflichtgemäße Vollcndthcit und Festigkeit zugeben >— sie auch zu verstehen zu beflissen scyn. Do l'rinit. I. 7.n. 14. — Denn Gott verlangt nicht daß wir uns mit blossenWorten begnügen, deren Sinn, Bedeutung und Kraft wir nichtinne werden, sondern Er will daß wir die uns von Ihm verlieheneVernunft dazu gebrauchen, um nach Vermögen in die Tiefen Sei-ner Offenbarung einzudringen. De llwiti». 1. 8. ». 52.

Was freilich dem sich selber gelassnen Geist des Menschennicht möglich (so wenig als dem sich lediglich einem andern Men-schen überlassenden) ist, ohne der begegnenden Hilfe (Assistenz)