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(wogegen unsrc Philosophen weder von einer Sophia noch einerLiebe zu ihr wissen). Jedes Philosophirens Zweck ist Vcrahnlichungmit Gott, tlp. Ilalloix. p. 247.
Was die Weisen und Gesczgcber des Altcrthums jemalsWahres, Schönes und Rechtes lehrten und geboten, das schöpftensie aus derselben Weisheit, welche noch jezt Jedem Menschen leuch-tet und spricht der in die Welt kömt, (und mittelst welcher alsoJeder jezt lebende Mensch Jene seine Borganger verstehen kann).4pol. 2. II).
Gerecht ist nach dem Evangelium nur Jener welcher Gottvon g anzem Herzen und seinen Nächsten wie sich liebt (vial. o.Przpb. o. 92, 93) — Was hindert uns zu sagen daß solcher einChrist ist! Ja, so ist es, denn da der Erstgeborne Gottes JeneVernunft und Weisheit ist, deren Gott die gesummte Menschheittheilhast machen will, so kann man in Wahrheit sagen, daß allein diesem Sinne nach der Vernunft Gesezcn und Weisungen leben,Christen waren und sind. Wohin Socrates, Heraclit undviele andre gehören. So wie man sagen muß daß Jene welchedieser Vernunft Weisungen nicht folgen, sie nicht zu Herz nehmen,oder ihnen widerstreben, und die ihnen folgenden Menschen hassenund verfolgen, Feinde Christi sind. ^xolvA. 1. v. 46.
Die Wahrheit bedarf zu ihrem Bestand keines Zwanges, wel-cher sie vielmehr verdächtigt, und Jene welche dieses Zwanges (alsCompelle iittraro) sich bedienen, den Strafscnraubcrn gleich stellt,welche gleichfalls nur Drohungen und Gewalt brauchen, ^pol. 1,v. 4. — Es ist nicht zu rechtfertigen, daß man Leute, die in Re-ligionssachcn anders denken, darum verfolgt weil sie ehrlich genug
die Phantasie (das nichtdenkende Phantasiren) sey. Das Herz sey männ-lichen, das Gemüth weiblichen Geschlechts, Jenes das natürliche gesundeGemüth, das Gemüth aber (welches also kein Herz ist) oder das weib-liche, sey das kranke, übernatürliche Herz, welches kranke weilweibliche Gemüth denn doch wieder Herz.ist" und mit diesem confusenGerede wollen sie die Religionsdoctrinen u? die Schule nehmen! —
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