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InteUixentia. intelleola) nach unten aber als intclligircnd(InteUiKentia inteiliAeiis) gedacht werden, so mit durchdrungenvon oben, durchdringend nach unten, welches Durchdringenein Enthüllen, Ocffncn, Offenbaren, Entdecken ist, somitein die Hülle, welche vbstaale ist, aufheben und sie zurHülle welche moxen ist, sich machen, womit das Einfangcndesich zum Umfangenden verwandelt. Der Platonische Be-griff Einer alles durchdringenden und durchschauenden, selberallem undurchdringbaren und unschaulichen Intelligenz waraber derselbe, den Paulus (Hebräer 4, 12) von dem WortGottes aufstellt, als dem alles gleich einem scharfen, zwei oderdrcischncidigcn Schwert durchdringenden (denn das durch-dringende ist auch das scheidende) vor dem nichts unverdeckt,verborgen oder verschlossen bleibe. >— Weswegen Mosheimsagt (De rebus Dbi'isti-uiis ante 0oiista»t.) Lbristmii nemgeDbristiaui bi Dbiiasopbi ill esse -rrbitr-rbiriitar in Deo gnolli'iUivnem in bomine. Inäe necesse erat ut existimareut,Ubristnm in omniuin boininnin inenlllius vivere, iUgnv invmnibus gni rect-r intione nterenwr, ogerari et a«ere. —Das Jedem Menschen der in die Welt kämt, wie die Schriftsagt, leuchtende Licht.
Ohne Philosophie (ohne Liebe zur Göttlichen Bernunft oderWeisheit) kann aber der Mensch dieser nicht thcilhast werden, inwelchem Sinne jeder Mensch Philosophiren soll. Dinl. e. IrzPb.H
*) Wie mesquin zeigt sich gegen diesen Kirchenlehrer die noch im-mer (besonders seit Cartes) herrschende Meinung von einer absolutenOpposition und Contradiction der Philosophie und Theologie! So z. B.liest man in der vergangnes Jahr erschienenen Schrift ,,Ueber Philo-sophie und Christenthum" von D. Feuerbach „daß die Auf-gabe der Philosophie sey, das was ist und wie es ist, zu erkennen, wo-gegen die positive (freylich nicht negative) Religion uns nur von demsagen soll können, was nicht ist, und wie es nicht ist." — Was es in-dessen mit den philosophischen Einsichten dieses Schriftstellers auf sich hat,kann man i>, 9 lesen, wo es Heist „daß die Basis der Philosophie dasDenken und das Herz, die Basis der Religion aber das Gemüth und