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Suprematie Pctri anzuerkennen als ihr besonders nach ChristiTod Folge zu geben, so wie Petrus verpflichtet gewesen wäre,diese ihm crtheilte Macht nicht unangcwandt zu belassen. Acl-tere und erleuchtete Kirchenlehrer sahen darum in jenen WortenChristi nur dessen Zusicherung, daß Selber seine Kirche nur aufden lebendigen Glauben an Ihn als den Eckstein derselbenbauen würde, an welchen als den lebendigen Felsen (von des-sen unsichtbarer aber wirksamer Gegenwart schon bei den Israe-liten in ihrer Wanderung Paulus spricht) der gläubige Pe-trus sich hielt, und welcher Felsen und Eckstein er nicht selberwar. In Betreff der Schlüsselgewalt überhaupt muß aberbemerkt werden, daß selbe bereits dem Ersten Menschen gegebenward, indem dieser als in zweien Regionen (der himmlisch ewigenund der irdischen) zugleich lebend, nichts in der einen Regionthat was nicht auch in der andern geschah, so daß sein zeitli-ches Thun mit dem ewigen zusammenfiel. Was also von Je-dem Wiedcrgcborncn gelten muß, welcher durch seine Verbin-dung mit dem von der Erde in Himmelgefahrncn, somit auchdas ewige und zeitliche Thun im Menschen wieder vereinenden,dieses so zu sagen Doppclgangerlebcn wieder ergriffen hat. —Wie nun Jeder Apostel seine geistige Macht unmittelbar von»Herrn selber empsicng und einer Vermittlung Pctri hiezu nichtbedurste, so gilt dieses noch jetzt und bis ans Ende der Zcit-wclt für alle und jeden Menschen; welche unvermittelte wirk-liche weil wirkende Gegenwart oder Vergegcnwartigbarkcit desHerrn (als des alleinigen Ccntrums der Kirche) als ein Erfahr-barcs und Erlcbbares in der Schrift dargestellt wird, und worüberder dritte obige Schrifttext auf die bestimmteste Weise sich aus-spricht, so daß weder Zeit, noch Ort, noch irgend eine sterb-liche Person uns vom Herrn zu scheiden oder unsrc Verbin-dung mit ihm hindern, stören oder ausschliesscnd bedingenkönnten; obschon Rationalisten und Romanisten diese Ueber-zcugung mystisch nennen, was ihnen gleichbedeutend mitnichtmatcrialistisch ist.