Druckschrift 
Der morgenländische und abendländische Katholicismus mehr in seinem innerns wesentlichen als in seinem äussern Verhältnisse dargestellt
Seite
29
Einzelbild herunterladen
 

29

Vorstellung des clluiiuotoi' iiulkiksiilis des Priesters hervor, denbesonders Thomas Aqui'n urgirte, gemäß welcher Vorstellung die

Leichnam zurück. D. h. der Mensch sieht, hört, denkt zwar noch mit den-selben Organen (als Gehilfen und Gesellen des Principlebens g»!-,«o>üel!>» e»l) aber nicht mehr mit denselben Werkzeugen, somit freilich nachandern Gesezcn, und eine Vereinerleiung des Organs mit dem Werk-zeug (wie selbe der crasse Materialism statuirt) ist hier ganz unmöglich.Hiebe! hat sich aber im magnetischen Leben faktisch herausgestellt, daßdiese von ihren Leiblichen Werkzeugen geschiedne Organe, indem sie ausihrer durch ihr Gebundenseyn an jene Sondrung unter sich frei werdenund in eine Union gehen, dasselbe vom Freiwerden des Denkorgans vomGehirn, somit von.der Union gilt, welche Jene nun auch mit diesemDenkorgan eingehen. In welcher Einigung sie sich mehr oder mindervollständig in Einen meist mobilen und beliebig inner dem Leibe, zumTheil ausser ihm sezbaren Focus sich sammeln. Mit welchem Freiwer-den und Vereintseyn aber nicht selten eine Intensität, Velocität, Exten-sität und Virtualität dieser Lebensfunktionen sich kund giebt, welchejeden Zuschauer nur den bornirten Rationalisten und bornirtenTheologen nicht in Erstaunen sezen, indem ihm wenigst ein flüchtigerSilberblick über den Iioinine I»ir->cie zu Theil wird, der in diesem irdischenGeschirr als Asche in der Todesurne noch stille liegt und seine Palin-genesie, mehr oder minder wahr, in solchen Momenten anticipirt.Da nun aber das Princip- und Organleben ohne dem werkzeuglichenLeben und Wirken es nicht zur Effektivität bringt (worauf sich auch derMaterialist stüzt) so fragt sich freilich was hier, wo eine solche Effek-tivität eintritt, als Werkzeug an die Stelle Jenes verlassnen materielle»Werkzeugs tritt, und ob ein solches Werkzeug ein bereits wieder jenemPrincip und Organ Eignes oder vielleicht um aus einem universellenWerkzeug temporair zugebildetes und sohin mehr als Kleid zu betrach-te» ist, als wirklicher Leib! was auch vom irdisch leiblichwordnen Men-schen gilt, mit welcher Leiblichkeit der Mensch als Princip und Organnicht in jene wahrhafte Verbindung tretten kann, als mit der nichtirdischenLeiblichkeit, zu welcher selber geschaffen war. Denkt man sich nämlich denNervengeist (oder die Tinctur) mit all seinen Potenzen und Virtualitätenin Bezug auf das Principleben als Organ (was schon die alte Benen-nung: Lebensgeister richtig ausspricht) so kann man ihn in dieser seinerAbgeschiedenheit vom materiellen Werkzeug doch nur mit dem von seinemElementatum geschiednen Astralgeist vergleichen, und man begreift daßein solches Organ nun nicht mehr auf die Elementata, sondern auf dieNichtmateriellen Elemente selber einzuwirken bestrebt seyn wird, umdiese unmittelbare zu Produktionen anderer Art zu bestimmen. Wennnun aber bei Magnetischen Im reinen Zustand das Perceptions- oderSensativnoleben mit dem Affekt- oder Gefühlleben zugleich sich erhöht