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Der morgenländische und abendländische Katholicismus mehr in seinem innerns wesentlichen als in seinem äussern Verhältnisse dargestellt
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Ohne nun hier von dem früher» Unterschied der Immersion undAdfpersion bei der Taufe Ermahnung zu thun, will ich nur aufJenen bei der Evcharistic aufmerksam macheu. Indem nämlichdie morgenlandifchc Kirche das Brodbrcchcn und die Ncrthcilungdes Kelchs beibehielt, so behielt die abendländische Kirche zwar diezwei Gestalten für den Priester, nicht aber für die Gemeinde(auch schaltete sie, man weiß nicht warum, in die Cousccrations-wortc das: JlMorium Illelol ein), womit lczte vom Tisch desHerrn eigentlich ausgeschlossen bleibt, und sich mit den Brosamlein

Aeussre ist, »nd daß also leztres nur als unwesentliche Figur am zeit-lichen Wesen erscheinen kann. Wie aber das ewige Wesen am zeitlichennur als Figur erscheint, so kann das zeitliche Wesen im Ewigen gleich-falls nur als Figur erscheinen, und wenn der Apostel sagt, daß das Wesendieser Welt vorgeht, so bleibt doch ihre Figur wenn die Figur der künf-tigen Welt zur Substanz wird. Ich habe aber bereits in meiner Re-vision der Hcgel'schen Philosopheme den Zweck und die Nothwendigkcitsolcher an sich unwesenhafter Apparitionen nachgewiesen. Wie z. B. dervor mir auf der Erde stehende oder sich bewegende Schatten von derwesentlichen Existenz «einer Wolke oder eines Vogels über mir Zeugnißgiebt. Der hier aufgestellte weitere Begriff des Sacraments findetübrigens seine Bestättigung in Jenem der Kultur der im Bereiche desMenschen sehenden Natur, deren Kultivirung nämlich so wie ihre Ver-wilderung mit Jener des Menschen gleichen Schritt hält so wie er mitihr, in Folge jenes tiefern solidairischen Verbands beider, von welchenunsre Naturphilosophen keine Kunde haben. Der wahre Kultus derirdischen Natur oder der Materie ist nämlich weder der blos industrielled. h. auf die materiellen Bedürfnisse des Menschen beschlossne, egoistische,noch viel minder Jener Kultus den die Simonisten mit ihrem Oiile ,1gl» luaiiöi-g meinten sondern es ist Jener welchen Paulus damit an-deutet , dag er vom Seufzen und Harren der Kreatur auf die Offen-barung der Kinder Gottes (des Bildes Gottes im Menschen) spricht,durch welche sie von dem Dienst des Eiteln frei wird. Sowohl derNichtbrauch als der Mißbrauch der natürlichen Dinge von Seite desMenschen, verlezt dieselben und sezt sie in ihrem Trieb zur eignen Jn-tegrirung zurück oder widersezt sich diesem, womit der Mensch als Fluchim Gegentheil des Segens der Natur sich kund giebt. Von welchemTrieb zur Integration (Dcmaterialisirung) der natürlichen Dinge, so wievon den Gestalten welche der in der Materie gefangne Proteus hieznannimmt, die Alchimisten mehr wüsten als die nenern Naturforscher oderNatnrbeschreiber.