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Der morgenländische und abendländische Katholicismus mehr in seinem innerns wesentlichen als in seinem äussern Verhältnisse dargestellt
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Schnstgründe und andre dafür hat (den Menschensahn ausgenom-men), keine Irdisch abgcschicdnen vor dem Eintritt des allgemeinen

nen (der Zuneigung nnd der Hochachtung) sich schon damit zeigt, daß dieLiebe ertischt, so wie ihre Gabe das Schönenicht mehr als freie Gabeerkannt wird. Zeitlich ist übrigens was aus der Ewigkeit herausgewandtist, durch dessen Wiederhineinwendung das Ewige sich zu äussern oder zuoffenbaren vermag. Denn nur wenn die Natur, deren Streben an sichmir vor sich oder heraus geht, hinein zur Ueberuatur gewendet steht,kann die Uebernatur durch sie herausgewandt oder offenbar stehen.So weit haben es indessen unsre Naturphilosophen noch nicht gebrachtum einzusehen, daß die Uebernatur sich nur durch die Natur offenbart,und die Vorstellung einer übernaturlosen Natur gleich absurd mit jenereiner naturlosen Uebernatur ist. Da nun aber der Mangel dieser Ein-sicht das Nadicalübel ist, woran unsre Philosophie und Theologie nochlaborirt, so finde ich es für gut, mich hierüber mit folgendem auszu-sprechen. Wenn nämlich die Philosophen uns immer von Natur, die Theo-logen von Uebernatur sprechen, so daß es scheint als ob jene» die Ueber-natur, diesen die Natur überflüssig däuchte so geben sie uns doch beedeüber das normale Verhalten beeder keine Auskunft, weil ihnen die Ein-sicht mangelt, daß und wie ohne Natur die Uebernatur sich nicht zu offen-baren vermöchte, sondern sich selber, somit auch andern verborgen bliebe;wobei die Statur in Bezug auf das übernatürliche Organ (Mitwirkeroder als offenbares und offenbarendes Wort) als Werkzeug begriffenwird, oder wie J.Böhm sagt als das ll?i-u oder der Schaffer. Worausaber folgt I) daß wer eine ewige Natur läugnet, hiemit auch eineewige Offenbarung der Uebernatur läugnet, 2) daß die ewige Geburtdes Worts, über und ausser der ewigen Natur sowohl von dessen ewigernichtcreaturlicher Offenbarung durch die Natur, als von dessen crea-turlichcr Offenbarung durch die creaturlich wordne Natur zu unterschei-den (weder zu trennen noch damit zu vermengen) ist. Wie nun dieUebernatur sich selber durch ihre Offenbarung vollendet, so gilt auch vonder Statur, daß sie nur lezter dienend, ihrer eignen Offenbarung Vollen-dung gewinnt. Worüber z.B. Hegel im Unklaren war, indem er zwarden Dienst anerkannte, den die Natur zur Offenbarung der Uebernaturzu leisten hat, hiemit aber die Natur als einen Werkzeug, welcher seinenDienst geleistet hat, als weggeworfen und völlig aufgehoben betrachtete,somit keine Ahndung von einer hier geschehenden Erhebung der Naturzur Uebernatur so wie von einem Decensus der leztern hatte. Wogegender Philosophus Teutonicus sich hierüber am Bestimmtesten bereits aus-gesprochen hatte, und den Urständ der Natur in der creativen Begierdedes Willens nachwiest, so daß ein begierdeloser Wille nur der kraftloseund unvermögende, nicht aber der Begierde- und Natursreie somit ihrermächtige und gewaltige seyn würde. Wie, muß man aber fragen, ist bei