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sionen angebahnt werden kann, wie denn das Bedürfnis; einertiefcrn mehr Stand haltenden Ergründung des religiösen wie na-türlichen Wissens im Osten wie im Westen sich zu erkennen gicbt,weil denn doch die Verfluchung in dem Einen dieser zwei Wissens-zweige jene im andern mit sich bringt, und unsre neuem Natur-beschreibcr und Naturabschreibcr, so sehr sie sich auch mit ihrerEinsicht in das Wesen der Natürlichen Dinge entgegen dem Theo-logischen Wissen rühmen, doch nur, wie sie selber sagen, sich inder Rinde der Natur, gleich jenem Lastr^clms h'zmAraxlms hal-ten, und der ganze Apparat ihrer Beobachtungen und Experimentedoch nur auf blos materielle Zwecke sein Absehen hat. — Wasnun aber jenes Bedürfniß bctrist, eines tiefem Eindringens, einerHestern Uebcrzeugung so wie eines Klarersehens in Religiösen Din-gen, so konnte einerseits nur der völlig Welttrunkne so wie religiösGcmüthlosc dieses Bedürfniß nicht fühlen oder sich ihm entziehen, sowie andrerseis nur Jene sol-elisants Sionswachter selbes zu verdach-tigen oder zu ersticken bedacht seyn konnten, denen daran liegt die Men-schen über Religiöse Dinge zwar in Schlaf und Traum zu halten, sieaber nicht zur Clairvopance kommen zu lassen. — Bei den dermaligcnDifferenzen in und ausser Deutschland, sagt ein neuerer Schriftsteller,ist aber vor allem der Gesichtspunkt festzuhalten, daß es sich nichtblos um den Vorzug der einen oder andern Gestaltung des In-stituts der Kirche bandelt, sondern um die sichre Grundlage dieser?somit der Religion selber. Es kann aber nur von einer freien Un-tersuchung darüber, ob und wie überhaupt eine übernatürliche Of-fenbarung Gottes, oder eine Offenbarung der Ucbcrnatur im Un-terschied einer vermeinten blos natürlichem statt finden kann undmuß! 5) ein erwünschtes Resultat erwartet werden; was denn
*) Viele Theologen und Nichttheologen mißverstehen noch immer(gegen Paulus R. l. Ig) den Ausdruck: Natürliche Offenbarung Got-tes so, daß sie meinen, daß die Natur die Offenbarerinn Gottes an denMenschen sey, da es doch, wie Paulus sagt, Gott ist der sich durchdie Statur dem Menschen offenbart. Und noch mehrere vermengen die