Unterschied in der Zeit dieser Verschiebung, indem, wie sich hierzum erstenmal ergibt, die westlichen Schätze schonunterPius ein Nachlassen der Münzziffern bezeugen und alsohier jenen handelsgeschichtlichen Wendepunkt als schon inPius’Zeit(10—20 Jahre vor dem Markomannenkrieg) erfolgt beweisen:gerade bei unseren Funden von Fröndenberg und Middels Osterloog,dann bei denen von Fickmühlen, Fresenmoor, Leese und Jever, alsobei der Hälfte der bekannten Schätze überhaupt, tritt das Abfallender Ziffern schon mit Pius, nicht erst mit Marcus auf;wenn wir den ganz absonderlich gestalteten Fund von Süderwehbei Lengerich fortlassen 1 ), zeigen auch die Gesamtziffern aller genaugenug bekannten Schätze 2 ) ein Abfallen der Ziffer schon des Pius:
Zahl der Denare aus den JahrenFund von: bis 68 68/96 96/117 117/138 138/161 161/180 später zus.
Fröndenberg . .
23
194
12
15
11
2
—
257
Lashorst ....
—
4
7
25
52
41
8
137
Vardingholt. . .
—
1
1
—
5
1
1
9
Apelstedt . . .
—
—
—
—
3
2
1
6
Bentwisch . . .
—
1
—
1
2
1
2
7
Fickmühlen . .
—
11
17
6
3
3
—
40
Fresenmoor b.Neuh.2
124
120
84
12
3
—
345
Gräpel.
—
13
2
5
18
5
2
45
Leese.
1
2
2
3
—
—
—
8
Lindloh ....
1
23
21
13
15
5
—
78
Middels Osterlog
2
16
39
20
3
—
—
8Ö
Mehr.
1
6
20
1
1
1
—
30
30
395
241
173
125
64
14
1042®
1) Zu seiner Fortlassung sind wir berechtigt, weil der andere großeFund, von Jever, wenn er in seiner Masse bekannt wäre, den Ziffern desSüderwehers völlig das Gegengewicht halten würde, da er auf 1000 Stück nureinen Piusdenar enthielt. Dass mir die genaueren Ziffern dieses Fundesfehlen, ist um so bedauerlicher, als er auch für die gleich zu berührende Frageder Häufigkeit der Flavierdenare wichtig wäre.
2) Literaturnachweise dieser Schätze s, S. 52. 59/61.
3) Ja man würde vielleicht, wenn es nicht unser Fröndenberger Fundallein wäre, der mit seiner unverhältnismäßig hohen Zahl der Flavier-d e n a r e deren Gesamtziffer so stark in die Höhe triebe, sogar die Ver-