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Bei Fröndenberg an der Ruhr ist am 25. Juli 1909 ein Schatzrömischer Denare, der erste der Art im Ruhrgebiet, gehoben undbald darauf durch Herrn Museumsdirektor B a u in zum größtenTeile für das Städtische Kunst- und Gewerbemuseum zu Dortmunderworben worden. Mit seiner Veröffentlichung betraut, gebe ichzuerst den Fundbericht des Herrn Baum (I), sodann ein Ver-zeichnis der Fundmünzen (II), dem ich die im Jahre 1892 von HerrnDirektor Menadier aufgenommene und mir freundlichst zurVerfügung gestellte Liste eines sehr ähnlichen kleineren Schatzesvon Middels Osterloog in Ostfriesland anschließe (III). EineWürdigung des Fröndenberger Fundes im Rahmen der ähnlichenSchätze (IV) bildet den Beschluß, dem als Anhang ein Verzeich-nis römischer Münzschätze im freien Germanien beigegeben ist.
I.
Fundbericht,
erstattet von Museumsdirektor Baum, im wesentlichen gleich-lautend mit dessen Bericht an den Herrn Oberpräsidenten vonWestfalen vom 3. September 1909.
Am Dienstag, den 3. August d. Js., brachte die „DortmunderZeitung“ eine Notiz von einem Münzenfunde, den badende Knaben
Regling, Fröndenberg. 2