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Römischer Denarfund von Fröndenberg
Entstehung
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gebührt Herrn Amtmann Leessemann, der in liebenswürdigsterWeise an den Verhandlungen teilgenommen und wesentlich zurschnellen Erledigung derselben beigetragen hat.

Herr Kommerzienrat Auer hat im September 1909 die vonihm erworbenen Münzen persönlich in Dortmund abgeliefert. Be-halten hat er 14 Stück, die im Fundverzeichnis einen Stern er-halten haben. Der Finder Seile hat dann am 12. Juli 1910 nocheinen Denar ansgeliefert, den bisher sein Vater im Besitz hatte(No. 118).

Auf der Rückreise am Mittwoch, den 4. Augnst, schenkte imEisenbahnznge Herr Fabrikbesitzer Hugo Geck, Dortmund, fürden Ankauf des Fundes den Betrag von 300 Mk. und später noch-mals den Betrag von 60 Mk., womit die Gesamtkosten des Fundes,die einschließlich aller Nebenkosten 360 Mk. betragen, gedecktwurden.

Die Münzen sind durch die ungeschickte Reinigung, die dieArbeiter in einer sogenannten Trommel vorgenommen haben, zumTeil etwas angegriffen und meist durch Umlauf vernutzt. EineBeschreibung und Würdigung des Schatzes aus der Feder vonDr. Kurt Regling folgt hier. Er umfaßt die 243 (einschließlich desNachzüglers) vom Museum und die 14 von Herrn KommerzienratAuer erworbenen Münzen (zusammen also 257).

Dort m und, im September 1909.

gez. Albert Baum,Museumsdirektor.

II.

Beschreibung der Denare des Schatzesvon Fröndenberg.

Ich gebe hier die Liste der Münzen des Fröndenberger Schatzesunter Angabe der Aufschrift und einer summarischen Beschreibungder Miinzbilder. Bei den Aufschriften sind Schrifttrennung und-Stellung, die Punkte und die Striche über den Zahlzeichen alsunwesentlich fortgelassen. Hinzugefügt ist das Zitat des Sammel-werkes von CohenMödailles Imperiales, 2. Auflage, zur Ver-