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Mercantil-Memoiren aus der Türkei
Entstehung
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sich nicht schon gleich bei der allgemeinen Befreiung des Handelsim Jahr 1315 und 1816 durch die Deutschen gebildet hat, unddaß größtcntheils nur Engländer und Franzosen (deren freilichViele schon früher da waren) dem Fleiße ihres Vaterlandes,neue Abzugsquellen in der Levante zu eröffnen suchten. Istder Deutsche gewohnt, die Hindernisse mehr zu fürchten als derFranzose und Engländer? Lassen wir uns leichter abschrecken?Sind wir von unseren Landesfürsten minder unterstützt als Jene?

Alle diese Fragen können wir nur mit einem einfachen„Nein" beantworten und man kann nur sagen: was nicht ge-than ist, kann noch geschehen, inioux tarä quo jamais. Könnteman die neueren größesten cngl. Häuser fragen: steht ihr alleinoder seyd ihr Glieder taciturnor Gesellschaften? so würde wohldie Antwort auf letzte Frage bejahend ausfallen.

Will man befriedigende Handelö-Resultate in möglichst kur-zer Zeit sehen, so kann es nur durch einen „Verein" vonKräften geschehen, vollends wenn man unseren Fabrikaten inLändern Absatz verschaffen will, welche schon seit einer Reihe vonJahren meist an englische und französische gewohnt sind.

Nur der Vereinigung von mehreren Kräften kann es gelin-gen, alten potenten Häusern den Absatz aus der Hand zu reißenund ihn zu vertauschen mit demjenigen unserer eigenen Landes-sabrikate.

Preußen hat dem Handel ein so leuchtendes Beispiel durchdie Hcrvorbringung des Zollverbandes, trotz allen Hindernissengegeben; sollte dann nicht Rhcinprcußen, als die gcwerbflcißigsteProvinz eines solchen kraftvollen Staates, eine preußische Han-dels-Agcnzie in der Levante zu Stande bringen, zum allge-meinen Absätze deutscher Fabrikate und zur Anschaffung der dazunöthigen Stoffe?