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zahlen muß, wovon jedoch der Beamte die 121 l Asper für denGroßhcrrn per vielen abhält, mithin der Produzent soviel wenigerempfängt. Der Ankäufer bekömmt von dem Beamten einenErlaubniß-Schein zur Ausführung nach Cospoli und zwargenau für alle Partien, die er im Besefteen gekauft hat; ohnediesen Begleitschein darf keine Seide aus Brussa ausgeführtwerden.
Da nun, wie schon bemerkt ist, nur türkische Unterthanenzum directcn Ankauf im Besefteen zugelassen werden, so mußjeder Franke einen türkischen Mäkler zur Seite haben, der aufseinen Namen kaust und auch ans seinen Namen crportirt. InCospoli angekommen, muß die Seide nochmals bei der Ausfuhr121l Aspcr per vielen Ausfuhr-Zoll bezahlen. Der unter demNamen Brussa-Seidc vorkommenden Gattungen sind sehr viele;einige der vorzüglicheren will ich hier namhaft machen; dochbemerke ich vorab, daß die Benennung IVlistub, franz. iVUstouppe,ein türkisches Wort ist, und Kette heißt, im Gegensatz von Ein-schlag, deshalb also auch als keine besondere Gattung angesehenwerden kann.
1. Das Dorf Oemirllssoli, 1 Stunde von Brussa, lie-fert die beste Seide; stc eristirt nur in Kurz-Haspel von 5V2ü g V-t rhcinl. Fuß im Umkreis. Man unterscheidet in derselbensnr lin von 15 ü 29 im Ditro und lsse und «pmlitv von29 ü 39 im Dilre, der hier überall, wie leicht zu denken ist,nur nach dem Auge und zwar ^rvxo geschätzt ist; da man aufdem Besestecn nur nach dem Auge kaufen kann.
2. Seide aus dem Dorfe KiipUi, im nämlichen Ditro wiedie vorige; sie giebt aber 5 ü 9»/o mehr Abfall und ist auchnicht ganz so weiß, zeigt auch schon mehrere ungleiche Stellen.
3. Dorf killirllseliile, 12 Stunden von Brussa, immerin Klcin-Haspel, wird von den Ankäufern in 3 Dualitäten ein-getheilt: Ite 20/^ zte 3te »»/so.
Ferner die Seiden in der Stadt Brussa selbst gezogen,genannt: Brussa-Seide. Ile Qual, "»/es, Qual, "»/»o;dann aus den umliegenden Bergen: Va^li-Ipeelc, zu deutsch:Berg-Seide Mtro 29 bis 25; — ferner