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Mercantil-Memoiren aus der Türkei
Entstehung
Seite
44
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Annahme von 55 pariser Kilogrammes für 44 olcleu der Wirk-lichkeit näher.

Getraide-Maaß. 1 <)ni!ot, Oliilo oder Kilo desschwersten Getraides wiegt 24 oüüus und das leichteste 22, alsoDurchschnitt 23 «Zielens.

4Vs chnilols sollen 1 ellnrge «lo IVlarseille ausmachen und83 Va „ 1 Last in Zlmsterdam.

1 Onilot in Smyrna ist iVe zu Cospoli.

Ellen-Maaß. — 1 I'ie fand ich unserer brab. Elle gleich.Auf die in den gewöhnlichen Preis-Couranten angegebenenVerhältnisse kann man sich durchaus nicht verlassen.

Seide aus Brussa.

Brussa, franz. Ilronsse, in Klein-Asien, von den TürkenUursu, von den GriechenlUmsias genannt, am Fuße des Olymps,3 ü 4 Stunden von dem Seehafen »Imlagna entfernt, wohinman von Cospoli in 6 ü 7 Stunden bei günstigem Windesegelt. Brussa wird gewöhnlich auf 100 tausend Einwohnernach türkischer Weise geschätzt. Da der türk. Seiden-Produzent1211 Aspcr per oleleu von seinem Erndte-Ertrag an den Groß-herrn entrichten muß, so darf er auch nur in einem öffentlichenLu?ur unter der Aufsicht großherrlicher Beamten seine Seidenausbicten, und nur türkischen Unterthanen ist der directe Ankaufim Bcscsteen gestattet. Der Seiden-Produzent aus Brussaund den zunächst gelegenen Ortschaften bringt seine Seiden aufden Besesteen feinen abgesonderten Orte in jedem Luziar), woer sich bei den Angestellten des Gouvernements zum Verkaufseiner Seiden meldet.

Türkische Mäkler, als die Käufer, befinden sich in diesemBesesteen, fitzend in einzelnen abgesonderten hölzernen Verschlü-gen, unseren Absonderungen in den Pferdcställen ähnlich. —Einer der türkischen Beamten fDelluI, Ausschreier, genannt) gehtmit dem Verkäufer an diesen Verschlügen vorbei und bietet dieSeide dem Meistbietenden zum Kauf an,^) der den Betrag sogleich

^ > Hier in Brussa wird die Seide i>«m okN.i verkauft, in Cospoliaber >>er 'NeUd.