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Die Art, wie die Mannschaft vollzählig gemacht wurde, wichvon der heutigen ab. Damals wurden nnr ans den unterstenStänden Leute ausgehoben, die sonst keinen Unterhalt hatten.Gewöhnlich mußten dieselben gezwungen werden; es hielt oft schwer,die volle Zahl zu gewinnen, und bisweilen waren strenge Erlassenöthig, wie die Provinzen, Kreise und Städte mit der Stellungvon Mannschaften dem Militair zur Hand gehen sollten.
Das Dcsertiren in Friedenszeiten war damals sehr häufig. Da dieLeute zwangsweise eingestellt waren, suchten sie bei erster besterGelegenheit zu entfliehen. Die strengsten Strafen standen darauf:Strang, Nasen- und Ohren-Abschneiden, an die Karreschmieden,lebenslängliche Festungsarbeit. Doch half das Alles nichts, dennDesertionen kamen fortwährend vor.
Durch seine innen: Einrichtungen war das Militair unterFriedrich III. ganz für sich abgeschlossen. Es bekam seine besondernweltlichen und geistlichen Behörden; so wurde ihn: die Stellung zuTheil, die es heute noch einnimmt.