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Das Ergebniss dieser Nebenerörterung,, um damit zu be-ginnen, war, dass 1) an archivalisehen Resten aus dem Domein Darmstadt nichts mehr vorhanden ist. Der grossherzoglicheArchivdirektor, Herr Geheimrath Baur, bestätigte mit allen Um-ständen, was oben bereits über die periodischen Ablieferungenin die Rheinischen Provinzialarchive, namentlich über die An-sammlung in Düsseldorf angeführt wurde. Die letzten Beständehabe er selbst im J. 1853, wo nach Beendigung des Processesmit dem Dome das früher in Darm stadt bestandene Bedenkenerledigt gewesen, vereinigt und zur Ablieferung gebracht, ein-schliesslich alles dessen, was vom Kölner Seminar und den ehe-maligen St. Georgs- und Cuuibertsstiften dabei gewesen*). MeineMittheilung über die nach Darmstadt gelangten Bezüge aus Pragund das angeblich dort gebliebene De positum in 25 Kisten er-öffnetc den heutigen hessischen Beamten eine Reihe ihnen gänz-lich unbekannt gebliebener Thatsaclien, u nd konnte ich michüberzeugen, dass die mir mitgetheilte Notiz, als sollte davon einUeberrest in den Räumlichkeiten des hess ischen Ministeriumsnoch deponirt sein, auf Irrthum beruht hatte. Auf Nachfragein Wiesbaden nach den dorthin im J. 1804 versandten zweiKisten erhielt ich die Antwort, dass eine auf Kurköln und da sDomcapitel bezügliche Aktenmasse am 27. Juni und 18. Septem-ber 1816 bei den damaligen Territorialverändernngeu von Nassa 11an Preussen ausgeliefert worden sei. Die auf dieser Spur inBerlin gestellte Nachfrage hatte bis jetzt nur das Ergebniss,dass das K. Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten unter’m6. Juni d. J. mir die Erfolglosigkeit aller angestellten Nachfor-schungen anzeigte. Es wäre zu bedauern, wenn es dabei be-
*) Von dem nach Darmstadt gelangten Kasten mit Neuss er Stifts-sachen (S. oben) war nicht die geringste Spur zu entdecken. Der Behältersoll, weil neben den Archivalien die Schmucksarhen der Abtissin und Kirchen-paramente enthaltend, gleich anfangs in den Kassenraum des gemeinschaft-lichen Depositums der Theilungsmasse der 4 Fürsten gebracht, aus diesemder katholischen Kirche zu Dannstadt für 37 Gulden (einige Paramente) über-lassen, der Rest an einen Händler für 800 Gulden verkauft, und der archivalischeTheil dabei unbeachtet zerstreut worden sein. Gewiss ist, dass die heutigenhessischen Sammlungen von den gedachten Gegenständen nichts mehr enthalten.