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Das Schicksal der im Jahre 1794 über den Rhein geflüchteten Werthgegenstände des Cölner Domes, insbesondere die Zurückführung der Manuscripten-Bibliothek : aktenmäßige Denkschrift
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auch die Beifügung eines vollständigen Verzeichnisses verlangte,antwortete ihm Dupuis vorher noch, dass er zwar den Harz-heim’schen Katalog sich inmittelst verschafft, dass man abei'daran, weil seitdem die Codices in Schwcinsleder-Folianten neuzusainmengebuuden worden, keinen hinreichenden Anhalt habe.„Uebrigens bemerke ich“, so schloss er, „dass diese Codices beider Ausgleichungs- oder der General-Commission früher zurSprache gekommen sind, es also auf jeden Fall gut wäre, wenndie dort vorhandenen Akten angesehen würden.“ Ohne auf die-ses Bedenken weiter zu antworten, begnügte sich Minnigerodeunter’m 4. Juli mit einem nur „ganz kurzen“ Verzeichnisse,und begann dann Dupuis, „um alles Aufsehen zu vermeiden,“unter Beibehaltung der alten Kasten die successive Versendung„dieser kostbaren Sammlung“ an Schleiermacher mit einer erstenFracht vom 21. October 1812. Nebst dem Schreiben an diesenrichtete er ein abermaliges an Minnigerode, um das obige Be-denken wegen künftiger Reclamationen zu wiederholen. „Auchist“, fügte er hinzu, „in einem zu Cöln erschienenen Werke derVerlust dieser Sammlung und die nothwendige Aufsuchung der-selben besonders aufgeführt.“

Mit der Anzeige an Schleiermacher über die zweite Sendungvom 20. November 1812 verband Dupuis folgenden Antrag:„Ausser dieser zur ehemaligen Dombibliothek gehörigen Manu-scripten-Sammlung sind auch noch in dem hiesigen Archiv dievon Kurfürst Max Friedrich von dem gelehrten Vicar Alfter inCöln angekauften Handschriften vorhanden, von welchen ichunter dem 18. November 1808 die Ehre hatte, Ew. Hochwohlgeb.Scliannat’s Werk über die ältere Geschichte der Eiffel für dasGrossherzogliche Museum zu übersenden. Sollte es Sr. König-lichen Hoheit gefällig sein, auch diese hier gänzlich unbenutzteSammlung in llöchstdero Museum versetzen zu lassen (erstreichtden zuerst gewählten Ausdruck: „aufzunehmen“), so bitte ichdie Allerhöchste Resolution gefällig zu befördern und mir zu-kommen zu lassen. Diese Manuscripte gehören zwar zum ge-meinschaftlichen Archiv, sie können aber übersendet inihrer Eigenschaft viel zweckmässiger im GrossherzoglichenMuseum, als hier in Arnsberg aufbewahrt werden, da hier noch