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Das Schicksal der im Jahre 1794 über den Rhein geflüchteten Werthgegenstände des Cölner Domes, insbesondere die Zurückführung der Manuscripten-Bibliothek : aktenmäßige Denkschrift
Entstehung
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Carolus Borromäus und Philippus Nerius, 3 in Silber gefassteAltartafeln und silbernes Haus- und Tischgerätli. Alles diesesmit einzelnen anderen iu den übrigen Kisten wertlivoll erschie->neuen Gegenständen, wie z. B. eine silberne Siegelkapsel, wardbefohlenermasseu für das bekannte gemeinsame Depositum heim-lich bei Seite geschafft, und blieben alle anderen Kisten in derScheune der Abtei, bis dieselben Anfangs August in den Gast-hof .,zum Trauben nach Darmstadt gebracht und in das dortgemiethete Magazin abgsetzt wurden.

Man erinnert sich hierbei, dass später im Jahre 1814 aufdem Speicher eben dieses Gasthofes der grosse alte Pergament,plan des nördlichen Domtlmrmes aufgefunden wurde, welchennebst dem durch S. Boisseree im Jahre 18IG mit zwei annexenBlättern zu Paris entdeckten südlichen Zwillingsbruder wir durchneuere Veranstaltung des Domcapitels in der Kapelle Conradsvon Hochstaden unter Glas und Rahmen vor uns haben. DerVorgang erklärt aber zugleich auch, von welcher Art und vonwie grosser practischer Bedeutung gerade die Theile des Dom-archivs gewesen sein mögen, die nach Prag ' geflüchtet wurden.Boisseree war daher vielleicht wirklich auf Unrechter Spur, alser im Jahre 1810 in Arnsberg nach den übrigen Domplänensuchen Hess, und gewinnt Dupuis Antwort an den Darmstädti-schen Geheimen Kabinets-Secretair Schlciermacher vom Jahre.1811 an Vertrauen, wenn er schreibt:Nur ein kleiner Theildes Dumarchivs hat sich hier vorgefunden, der übrige Theil istwahrscheinlich in verschiedene entfernte Gegenden, z. B. nachPrag geflüchtet, und ein Theil dieser geflüchteten Papiere istnach Darmstadt zurückgebracht worden, wo, wie ich vernommenhabe, die der französischen Regierung und den übrigen Theil-liabern der ehemaligen Kurlande zuständigen Antheile getrenntund abgeliefert sein sollen. Das einzige, was ic]i über die köl-nische Domkirche in einem Domcapitelschen Kasten gefundenhabe, sind vier im Jahre 1767 verfertigte Original-Zeichnungendes Domchores und des darin befindlichen Hauptaltars. SolltenSe. Königliche Hoheit deren Uebersendung zum Grossherzog-lichen Museum wünschen, so bitte ich, mich gefällig davon zubenachrichtigen. Ob Letzteres geschehen, ergeben die Akten