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Die politischen Parteien der Rheinprovinz : in ihrem Verhältniß zur preußischen Verfassung
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an die nicht oft genug erinnert werden kann, die denn in England,was immer die Socialisten dagegen erinnern'), auch in der vor-liegenden Beziehung ihre Früchte getragen hat.

Es würde ferner auf die nähere Gestaltung des Wahlgesetzesund damit der Elemente der Kammer ankommen. Wenn wir demGegensatze von Capital- und Grundbesitze heutigen Tages alle po-litische Bedeutung absprechen, und unter jenen die gcsammte ma-terielle Triebkraft im Staate subsumircn, so ist doch jetzt wie zujeder Zeit der Gegensatz mechanischer und geistiger Arbeit auch in-nerhalb des Kreises der Besitzer vorhanden. Noch immer bleibt dieForderung bestehn, die politische Thätigkeit, als eine höchst geistige,so viel wie möglich in die Hände derer zu legen, deren Gedankennicht ausschließlich mit Geld und Gelderwerb erfüllt sind. Diesdurch eine Positive Bestimmung geradezu herbeizuführen, möchteseine Schwierigkeiten haben (daß Deputationen von wissenschaftlichenund geistlichen Korporationen hiefür nichts wirken, hat die Erfah-rung gezeigt); aber unendlich wichtig ist es, daß man wenigstensnicht das Umgekehrte selbst zur Regel macht, indem man wie beiden jetzigen Provinzialständen die Wahl auf irgend ein Gewerbe,heiße es nun Waarcnfabrikation oder Ackerbau, einschränkt. Solange der Capitalbesitz noch innern Einfluß auf die politischenDinge in einem Lande ausübt, würde cS zwar unnatürlich sein, dieWähler nicht vermöge eines passenden Wahlcensus auszusondern:ähnliche Bestimmungen aber auch in Bezug auf die Deputirten selbstzu wiederholen, kann nur die Folge haben, daß man eine Menge geistigerKräfte ohne Noth ans dem Landtage entfernt, und diesen in gleichemVerhältniß der mechanischen und egoistischen Seite der Industriedienstbar macht.

Uebrigens will ich es nicht verbergen, die sämmtlichen hierhineinschlagenden Debatten des Landtags, die Behandlung meine ich derindustriellen und finanziellen Fragen, scheint nicht eben seine glän-

actives und passives Wahlrecht auch für die Neichsstäude entziehe, hätteeinen sehr guten Sinn.

') Wenn man in einen Rahmen allein die schwarzen Stellen einesBildes versammelt, so nimmt es sich freilich dunkel aus. Von Ire-land ist hier überall nicht die Rede, da hat aber auch die Selbstsucht derIndustrie das Elend nicht geschaffen.