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Die politischen Parteien der Rheinprovinz : in ihrem Verhältniß zur preußischen Verfassung
Entstehung
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man sich bestimmt auf den Standpunkt dcS cockc civil, bei einerDebatte über Lchns- und Fideicommißgüter ging man nicht überden Boden der preußischen Gesetzgebung von 1807 ff. hinaus. Bei-des hätte bequemen Anlaß geboten, die glänzendsten Paradepferdceines vulgären Liberalismus oder harmlosen Socialismus vorzu-reiten, hätte dergleichen irgend jemand in der Versammlung amHerzen gelegen.

Es sind das nur einige der auffallendsten Beispiele; die gleicheHaltung wird aber an keiner Stelle gebrochen, und wir wissen, wiesie sich auch bei der rcichsständischcn Frage selbst nicht verleug-net hat. Diese Majorität ist ohne den Einfluß einer verbreitetenTheorie, allein in der Schule der Praxis, des Duldens und Han-delns über die Lehren von 1789 oder 1793, über allen Inhalt derrevolutionären StaatSweisheit hinausgekommen. Sie hat es gelernt,auf festem und zuständlichem Boden zu stehn, sie verhält sich auchinnerhalb des monarchischen Systemes wesentlich constitutiv. Undwenn man etwa ohne irgend einen Beweis argwohnen wollte, dasAlleS seien schöne Worte gewesen, wohlbcrcchnet der jetzigen Stärkedes Thrones gegenüber, und verschollen, sobald man selbst mächtiggeworden, so würde damit in der Sache wenig geändert. Denn dieFähigkeit der Partei, von dem politischen Handeln hinweg sich durchkeinen Irrweg der Speculation verlocken zu lassen, und damit dasWesentlichste für ihren politischen Berns, wäre mich bei dieser An-sicht bestätigt, und der ganze Unterschied liefe auf die Frage nachder Beliebtheit der jetzigen Regierung hinaus, auf einen Punkt also,der in jedem Jahr und an jedem Tage den buntesten Wechsel er-fahren kann. Doch, wie gesagt, bis jetzt wäre jeder Argwohn dieserArt aus der Luft gegriffen: es gäbe außerdem noch Gegenbeweisevon unzweifelhafter Festigkeit, auf die uns weiterhin die Betrachtungdes von der Partei geübten Einflusses zurückführen wird. Vondiesen Constitutionellen hätte das Königthum, auch wenn eS ihnengegenüber sich waffenlos zeigte, nichts zu befahren.

Noch eine andere Frage wäre allerdings, in wie weit gewisse Eigen-thümlichkeiten gerade der preußischen Politik bei ihnen auf Pflegeund Beistand rechnen dürften. Die Partei ruht durchaus auf Ea-pitalbcsitz uud Industrie. Daraus hat sie ihren Ursprung, ihre Farbeund ihre Kraft. Vom preußischen Staate könnte kein Mensch dasGleiche behaupten, von jeher hat er sich nicht durch Erzeugen, son-