EUD. IBACH SOHK
strengem Regiment auch die Töchter dem Geschäfte mitmancherlei Belederungsarbeiten, zu denen ihre geschicktenFinger sich recht tauglich erwiesen, dienen mussten. Unterder Führung Carl Rudolfs gewann die bisher kleine Fabrikimmer grössere Bedeutung; er wurde der treue Hüter derpraktischen Erfahrungen des Vaters, die ihn nebst den eigenen,mit sicherem Blick hinzuerworbenen, eine Autorität verliehen,der sich die später hinzutretenden jüngeren Brüder willigunterordneten. Von diesen übernahm der zweite, Richard,später die Orgelfabrik, während der jüngste, Gustav Adolf,i 862 aus dem väterlichen Geschäft austrat und eine eigeneFabrik gründete. Carl Rudolfs ausgedehnte Reisen durchFrankreich und das ferne Spanien, zu einer Zeit, wo solcheUnternehmungen noch für ein grosses Wagnis galten undein Ereignis für weite Kreise bildeten, zeigen uns, wie erebensosehr auf die Ausbreitung seines Geschäfts bedachtwar wie auf seine eigene Ausbildung durch Aufnahmefremder und neuer Eindrücke. Der Erfolg blieb nicht ausund die Verbindungen, welche er damals anknüpfte, wirkennoch heute nach. Auch den zu dieser Zeit epochemachendengrossen Welt- und Landes - Ausstellungen wandte CarlRudolf in richtiger Erkenntnis ihrer damaligen Wichtigkeit
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seine Aufmerksamkeit zu. Eine Reihe derselben wurde be-schickt und die gediegene Arbeit und der grosse edle Tonder ausgestellten Instrumente trugen dem Aussteller stetsdie wohlverdienten Ehrenpreise ein. Carl Rudolfs Ver-dienste als Stadtverordneter, um das öffentliche Wohl,