lanoforfe
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in seinen beiden jetzigen Entwickelungsformen des Flügelsund des Pianinos ist in unseren Tagen mit dem ruhigenNachdruck innerer Berechtigung in die vorderste Reiheunserer Hausgötter getreten und thront heute in unbestrittenerOberhoheit, umgeben von einem Hofstaat vieler Tausende,die seinem Kultus ihr Dasein ausschliesslich widmen oderdasselbe in seinem Dienste zu verschönern streben. Es istder Träger unserer Hausmusik geworden, ohne welche keinHeim; es ist der berufene und vielseitige Begleiter unserer
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öffentlichen Tonkunst verschiedenster Färbung. Wenige
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Altersstufen giebt es, wenige Gesellschaftsschichten, denenes nicht als heiterer oder ernster Freund nahegetreten wäre.Es gehört zum täglichen Brot unseres geistigen Lebens undist wie ein selbständiges bewusstes Wesen mit unserer Häus-lichkeit innig verwachsen.
Aus unscheinbarsten Anfängen welch' wunderbare Ent-wickelung! Aus der kläglich zirpenden summenden kleinenMusiklade der Entstehungszeit, welche trotz ihrer Dürftigkeitdoch nur für den Gebrauch weniger Auserlesenen geschaffenschien, ist in einer kurzen Spanne Zeit das heutige Piano
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