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Das Haus Rud. Ibach Sohn, Barmen - Köln : 1794 - 1894 ; Ein Rückblick beim Eintritt in das zweite Jahrhundert seines Bestehens
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EUD. IBACH SOHN.

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namentlich aber um die Musikpflege und die rühmlichst be-kannten Abonnementskonzerte der Konzertgesellschaft stehennoch heute bei den älteren Bürgern der Stadt Barmen inlebhaftem Andenken, während die Bescheidenheit, Liebens-würdigkeit und strenge Ehrenhaftigkeit seines Wesens ihnzum Mittelpunkt eines grossen Freundeskreises machten.Das Geschäft aber war so innig mit Carl Rudolfs Persönlich-keit verwachsen und so ausschliesslich auf seine Leitungangewiesen, class es durch seinen schon 1863 erfolgten Todum viele Jahre zurückgeworfen wurde und es seinem that-kräftigen Sohne Rudolf erst gelang, das ITaus auf seinealte Höhe und weit darüber hinaus zu erheben, nachdem ersich ganz auf eigene Füsse gestellt hatte. In weiser glück-licher Einsicht war der Vater, vielleicht im Hinblick aufseine eigene sorgenvolle Jugend, stets darauf bedacht ge-wesen , den Knaben zu frühem selbständigen Plandeln zuerziehen. Häufige kleine Reisen, teils mit, teils ohne Be-gleitung des Vaters, lehrten den Sohn schon früh den Umgangmit Menschen, der ihm durch seine angeborenen liebens-würdigen Charaktereigenschaften und durch den sanftenerzieherischen Einfluss seiner edlen Mutter ohnehin erleichtertwurde. So durfte Carl Rudolf, als er im Jahre 1863, vielzu früh für sein Haus, seine Kunst und seine Stadt, starb,mit ruhigem Vertrauen seinem ältesten Sohne Rudolf die

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Sorge für das Werk seines eigenen arbeitsreichen Lebensüberlassen. Kaum zwanzig Jahre alt und eben der praktischenLehre an der Hobelbank entwachsen, unter dem Schutze

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