EUD. IBACH SO PIK
die Sorge für die zahlreiche Familie auf. Ein noch vor-handenes Schriftstück der Pastoren Leipoldt und Snethlage,datirt vom 3. November 1825, welches seine, durch dieVerhältnisse gebieterisch geforderte Befreiung vom Militär-dienst befürwortet, kennzeichnet die Lage wörtlich wie folgt:„Carl Rudolf Ibach ist die Stütze und der Ver-sorger einer sehr zahlreichen Familie. Der Vater, 59 Jahrealt, ist seit geraumer Zeit durch Körperschwächlichkeitgenötigt worden, sein Geschäft diesem seinem Sohne zuübertragen, der, ausgezeichnet durch Fleiss und Talente,vom Ertrage desselben seine Eltern und seine zehn, allenoch im väterlichen Hause befindlichen, unversorgtenGeschwister, von denen der älteste Knabe zwölf Jahre altist, hauptsächlich ernährt. Da in cler Familie, die grössten-teils aus Töchtern besteht, Keiner ist, der seine Stelle nureinigermassen vertreten kann, so würde durch seine Ent-fernung nicht nur das Geschäft ins Stocken geraten,sondern auch der ganze Haushalt der Familie zerrüttetwerden" u. s. w.
Auf ihm, dem Einundzwanzigjährigen, beruhte also dieZukunft des Hauses und der Familie. Wenn er schon alsKnabe seinen Beruf als ein kostbares Familienerbstück ehrenund lieben gelernt hatte, so erfasste er ihn als Jüngling miteinem wahren Feuereifer, der noch gespornt wurde durchdas Gefühl der Verantwortung und Sorge für die Familie.
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In diesem Streben wurde er wesentlich unterstützt durchseine Mutter, eine umsichtige energische Frau, unter deren
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