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I. Das Geschlecht Textor- 2.
dem länger als ein Jahr nicht mehr gesehenen Hoffmann aufder Messe also beschrieben: „Wir gingen an Langens Gewölbevorbei, als auf einmal eine fette und ziemlich kernhafte Figur,die aber zugleich etwas düttig aussah, auf uns zukam- Siewendete sich zu Hörnen; ich besah sie mit Verwunderung, er-kannte endlich einige Züge und rief überlaut aus: , Fritze, bistdn's i" Er hielt sich nicht lange hier auf, und wir konntenalso die einem Landsmanns gebührenden Ehrenbezeugungen nichtbeobachten, ob wir ihn gleich einmal abends mit zu Tisch(beim Gastwirt Schönkopfs nahmen, wo er aber niemandenansah, nichts redete und also von einigen aus der Gesellschaftfür einen Philosophen, von andern für einen Schöps gehaltenwurde. Er wird schon in Berlin swo sein Schwager Langewohnte) zugestutzt werden." Die Trauung des Bürgers undHandelsmanns Johann Friedrich Hoffmann ser hatte vierWochen vorher den Bürgereid geschworen) mit der zwanzig-jährigen Tochter Starcks erfolgte am 6. Oktober. Der anzweiter Stelle von der Frau Rat genannte Schöffe HieronymusSchlosser, an den Goethe sich in seiner letzten Frankfurter Zeitnäher angeschlossen hatte, stand jetzt im dreiundvierzigsten Jahre.Seine Braut Rebekka Elisabeth war die Tochter des BankiersJohann Christian Steitz. Auch diese Verbindung ward balddarauf geschlossen. Im Februar 1779 kam Goethes VetterMelker (wohl der älteste, Wolfgang) durch Weimar. GoethesTagebuch berichtet uns am 24.: „Im Rückweg (von Belvederejbegegnete mir Melker, und ich hatte große Freude, ihn zusehen. Wir schwatzten viel von Frankfurt; er aß mit mir",und unter dem folgenden Tage: „Mittags Melber. Ihn nachTisch verabschiedet." Im Herbste desselben Jahres genoßGoethe die Freude, den Herzog als Gast in sein elterlichesHaus einzuführen. Von seinen Verwandten wird er ihm seinewürdige achtundsechzigjährige Großmutter, seinen Oheim, seine