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Goethes Stammbäume
Entstehung
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Vorrede.

des Rheines nach der protestantischen Wahl- und Arö-nungsstadt Frankfurt am Riain kamen, wo sechzig Jahrespäter von ihren Nachkommen der Ehebund geschlossenwurde, dem Deutschlands dichterischster Dichter entsprießensollte. Aus einer thüringischen Handwerkerfamilie stammteder väterliche Großvater Friedrich Georg Goethe, dersehr frühe als Schneidergeselle Artern verließ, um in derWelt sein Glück zu machen. Gr arbeitete in mehrerenReichs- und anderen Städten, zuletzt längere Zeit in Frank-furt, aber von dort trieb es ihn nach j)aris, der Beherr-scherin des Geschmackes, wo er viertehalb Jahre sich aus-bildete, um dann in Frankfurt als Schneidermeister sichniederzulassen. Zur Dezember s<586 ward er Bürger, hei-ratete darauf eine Bürgerstochter und gelangte als tüch-tiger Schneidermeister und gewandter Wann zu beträcht-lichem Wohlstand. Zn zweiter Ehe verband er sich mitder noch rüstigen Witwe eines Gastwirtes, gab sein Hand-werk auf und widmete sich mit besten: Erfolge der Gast-wirtschast. Seinen Lieblingssohn bestimmte er zum Rechts-studium, das den Weg zu den höchsten Ehrenstellen eröffnete.Bier Jahre nach der Niederlassung des SchneidermeistersGoethe berief der Rat der Reichsstadt als ersten Syndikusund Aonsulenten den ersten Rechtslehrer der Hochschulezu Heidelberg, Johann Wolsgang Tertor, den Sohn einessürstlichen Aanzleidirektors zu Neuenstein im württem-bergischen Franken, das größtenteils im Besitze verschie-dener Zweige des Hohenlohischen Fürstengeschlechtes sichbefand. Auch die seit der zweiten Hälfte des sechzehntenJahrhunderts nachweisbaren Borfahren des NeuensteinerAanzleidirektors hatten in: Dienste dieser fränkischen Herrengestanden. Zohann Wolfgang war frühe seinem Baterin der Stelle als Aanzleidirektor gefolgt, aber er fühlte