1) Margarethe, getauft den 30. September 1666.
2) Anthoni (Antonius, TonnicS), getauft den 22. März 1670.
3) Anna, getauft den 20. April 1671.
4) Jlsabc, getauft den 10. September 1672.
5) Esther, getauft den 24. Juni 1675.
6) Jacob, getauft den 23. Juli 1676.
Jacob 111/°') geb. 1676, wanderte aus und zwar nach Dorpat in Livland. Dorterwarb er daS Bürgerrecht und hcirathetc Sophie Margarethe Krüger, die Tochter des Bürgerszu Dorpat Cajus Krüger. Beide, Jacob Eggers sowie sein Schwiegervater, betrieben dieBäckerei, waren aber angesehene und vermögende Männer. So viel bekannt wurde dem Ja-cob III in seiner kurzen Ehe nur ein Sohn geboren:
Jacob, geboren zu Dorpat den 14. December 1704. Der Vater starb kurze Zeit nachder Geburt des SohneS ebenfalls im Jahre 1704.
Jacob IV, dessen wunderbare Lcbensschicksnlc in dem „Ehrcngedächtniß^) des Frci-hcrrn Jacob von Eggers" zusammengetragen sind, ist ohne Nachkommenschaft verstorben. Nachwcchsclvollcm Leben zwar nicht in die alte Heimat seines VatcrS zurückgekehrt, ist er auch nichtin dem neuen Vaterlandc desselben gestorben, sondern als Kommandant der mächtigen Stadl Danzigfand der Sohn eines alten städtischen Geschlechts in jener einst so berühmten, noch heute denFremden so fesselnden alten Hansastadt, die wohlverdiente Nnhe. Ich lasse seinen Lebenslaufim Wortlaute der oben citirtcn Schrift folgen!
Man darf in gegenwärtigem Aufsätze weder eine ausführliche Lebensbeschreibung, nocheine vollständige Nachricht von den Kriegesverrichtnngen des stetigen Herrn von Eggers erwarten.Die Umstände und der Mangel der Nachrichten wollten cS nicht erlauben, sich in dieses Feld zuwagen, dessen Bearbeitung vielleicht einer geschickteren Hand vorbehalten bleibet. Diese kurzeErzählung ist nur in der Absicht geschrieben, das Andenken des stetigen Herrn Barons beh denenzu befestigen, die Ihn gekannt haben, und denen sein Nachruhm nicht gleichgültig ist; und wie-derum beh dcncnjenigcn die Hochachtung gegen Ihn zu erwecken oder zu vermehren, die Ihn nichtpersönlich, mindestens nicht nach seinen vorzüglichen Eigenschaften gekannt haben. Vielleicht stiftenIhm diese Blätter ein besseres Denkmal, als ein Eonvolnt matter oder schwülstiger Trancrgc-dichtc, womit man gemeiniglich den Ruhm eines Verstorbenen zu verstümmeln pfleget, und der
Ich lasse den ganzen Passus über die Nachkommen des Oberalteu Jacob I erst im Nachtrage erscheinen,weil ich bis zuletzt Antwort auf meine verschiedenen Briefe an das Archiv, wie an Private in Dvrpat erhoffte.Diese Briefe sollten mir Auskunft vermitteln über oen Vater des Freiherrn Jacob von Eggers, wann er Bürgerwurde, und über die Familie der Mutter. Erst am 8. November 1878 erhielt ich Antwort vom ProfessorHauSmann, der mir mitthcilte: „Nachrichten aus den ersten Jahren des l8. Jahrhunderts aus dem örtlichenStadtarchiv sind dürftig, besonders deswegen, weil in demselben Jahre 1704 in, Sommer Dorpat von denNüssen erobert worden war und in den folgenden schweren Jahren wie die Stadt, so auch das Archiv starkgelitten hat. Glieder der Familie Eggcrs sind in Dorpat jedenfalls seit längerer Zeit nicht mehr vorhanden."Er verweist mich als einzige Auskunft gebende Quelle an die „Livländische Bibliothek, von F. Ä. Gadebusch,Justizbürgcrmeister der Kaiserl. Stadt Dörpat, Bd. l", dessen Mittheilungen ich an den betreffenden Stellen alsNote citire, sowie ich auch diejenigen Ausschlüsse, welche Professor Hausmann gibt, einschalte.
^0 Der volle Titel lautet: „Ehrengedächtnig des Freyherru Jacob von Eggcrs, Commandeurs undRitters des Königl. Schwedischen Schwcrdordcns, Churfürstl. Sächsischen General-Majors und Commendantcnin der Stadt Danzig. Danzig, beh Thom. Joh. Schreiber, 1773."