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1 (1850)
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406
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406

Abweichung vom Mittel

-f 9'< 53' 30'

'.98

0".18

31

.26

©o

1

31

.45

+ 0 .29

30

.95

0 .21

Mittel =-f- 9 A 53' 31".I6 (ür 4'' 23' 54".35 Chronometerzeit

Der Werth des mittleren zufälligen Fehlers einer Beob-achtung übersteigt in diesem Falle nicht 0".19 in Zeit; wennaber die Beobachtungen in beiden Lagen des Instrumentesangestellt werden, so werden die Einflüsse aller constantenFehler des Instrumentes sich gegenseitig aufheben, und nurein Fehler in dem angenommenen Werthe des Azimuthes desSignals, wird einen bleibenden Fehler in der Zeitbestimmungverursachen. Bei der Untersuchung des mittleren zufälligenFehlers, welchem man bei der Zeitbestimmung ausAzimuth-beobachtungen unterworfen ist, hat Struve gefunden, dass inGegenden, deren Breite gross ist, wie zum Beispiel =: 60";eine einzige Azimuthbeobaehtung eben so viel Genauigkeit,als die Messung von 8 Zenilhdistanzen eines Sternes imersten Verticale gewährt. Aber Struve hat zugleich bemerkt,dass selbst an Orlen die eine kleinere Breite haben, undsogar noch unter dem Aequator, man diese Methode aus ge-messenen Azimuthen die Zeit zu bestimmen, noch mit Vor-theil anwenden kann, In diesem letzteren Falle aber, werdendie am Pole gelegenen Sterne sich immer am Horizonte be-finden, und desshalb schwer zu beobachten sein, jedoch machtdicss nichts aus, denn unter dem Aequator, wird das Azimuthder Sterne, deren Declinationen klein sind, sich sehr langsamändern, so dass man einen solchen Stern statt des Polarsternesbei der Azimuthbestimmung brauchen kann; verbindet manalsdann mit diesem Sterne, einen anderen, dessen Ueclinatioubedeutend grösser sein niuss, so wird man immer die Zeit-bestimmung mit einer genügenden Genauigkeit machen können.