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1 (1850)
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tungen vor ihrem östlichen oder nach ihrem westlichen Durch-gänge durch den ersten Vertical anzustellen, nämlich zu derZeit, wenn die Aziinuthänderung nach derZeit ein Minimumist; aber sollte alsdann das Gestirn in der Nähe desZenithessein, so muss man eine andere passendere Zeit zum Beobach-ten wählen, wenn die Höhe des Gestirnes kleiner gewordenist, denn mit der Zunahme der Höhe vcrgrössert sich auchder Fehler des Azimuthes; man muss auch eben so vermei-den, das Gestirn zu nahe am Horizonte zu beobachten, weilalsdann das Bild des Sternes im Fernrohre, undeutlich undunruhig erscheinen wird. Wenn das Gestirn eine negativeüeclination hat, so ist es ebenfalls vortheilhaft, dieses Gestirnje nach den Umständen, in einiger Entfernung vom Meridianezu beobachten, jedoch wird in diesem Falle der Unterschiedder Genauigkeit nicht sehr gross sein.

3' 0ns Um den Einfluss der Ungenauigkeit in der Declina-tion und der Breite des Ortes, auf die Azimuthbestimmtingzu vernichten, muss man die Beobachtungen bei gleichen undentgegengesetzten Azimuthen anstellen.

4teiis j)j e Angaben der Verniere am Horizontalkreise,muss man vorher vom Einflüsse des Collimationsfehlers, denman durch die Beobachtung eines irdischen Gegenstandes her-leitet, und ebenso vom Einflüsse der Neigung der horizontalenUmdrehungs-Achse gegen den Horizont = «/, befreien. Aus§. 66. Seile 165. erhellt es, dass wenn dieTheilung auf demHorizontalkreise von links nach rechts zunimmt, so muss manJ cotff z zur Vernier-Ablesung zulegen, sobald man einenPolarstern beobachtet, und das Westende der Achse (oder daslinke) höher als das Ostende liegt; dagegen wird für einensüdlichen Stern diese Correction./ cotg z auf der nördlichenHalbkugel positiv, wenn das Ostende höher als das Wcslendeliegt.

Beispiel. In dem folgenden Paragraphen §. 134. Seite402 werden wir ein sehr belehrendes Beispiel zur Bestiin-