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1 (1850)
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der llreite herrühren, erreichen um diese Zeil beinahe ihreallergrössten Wertlie. Es ist übrigens leicht einzusehen, dasswenn die Beobachtungen zur Zeit der grössten östlichen,sowohl als grüsstem westlichen Abweichung des Sternes vomMeridiane angestellt werden, alsdann auch der Einfluss derFehler dd und 3 y im mittleren Resultate bei dein gesuchtenAzimuthe verschwinden werden. Ebenso heben sich über-haupt diese Fehler im mittleren Resultate, welches aus Beob-achtungen bei gleichen und entgegengesetzten Aziinuthenabgeleitet wird, gegenseitig in jedem Falle auf; nur der eineFehler, welcher von einer IJngenauigkeit der Sternzeit s her-rührt, wird hierbei nicht weggeschaft werden können, es seidenn, dass der Stern sich in beiden Fällen in seiner grösstenAbweichung befunden hätte. Im Meridiane erreicht nun diesesGlied das Maximum seines Werthes, in allen anderen Fällenwird es kleiner sein; und um so kleiner werden, je mehr dieBreite des Ortes abnimmt.

Also fällt im Allgemeinen die günstigste Beobachtungs-zeit für einen Stern, welcher zwischen Pol und Zenith cul-minirt, oder dessen Declination <5 grösser als die Polhöhe <cist, mit seiner grössten Abweichung vom Meridiane, zusam-men; d Ii. also wenn der Stundenwinkel t durch dieGleichung:

bestimmt wird.

Wir gehen jetzt zur Betrachtung eines Gestirnes über,dessen Declination kleiner als die. Polhöhe ist, und wir wol-len auch in diesem Fall untersuchen, zu welcher Tageszeitein Fehler in dem Slundenwinkcl den kleinsten Einfluss aufdie Azimuthalbestimmung äussert.

Es ist klar, dass dieses dann stattfinden muss, wenn die Azi-muthänderung nach der Zeit ein Minimum sein wird; dieses