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Fällen bedient man sich statt der vorhergehenden Formel,bequemer der folgenden:
worin auch das Azimuth von Norden nach Osten gezähltwird, wenn der sichtbare Weltpol der nördliche ist.
Wenn wir die Sonne beobachtet hätten, so würde t oderder östliche Stundenwinkel der Sonne gleich dein Supplementeder wahren Zeit in Graden ausgedrückt zu 360 0 werden,wobei vorausgesetzt ist, dass die wahre Zeit vom wahrenMittage an bis zum folgenden Mittage ununterbrochen fort-gezählt wird. In unseren obigen Formeln (2 bestimmt mandie gesuchten Bögen vermittelst ihrer Tangenten, und daherwenn in beiden Gleichungen, die Zähler und Nenner positivsind, so liegen die Bögen im ersten Quadraten, wenn derZähler positiv, der zugehörige Nenner aber negativ ist, sowird der entsprechende Bogen zwischen 90° und 180° liegen;wenn der Zähler aber negativ, und sein zugehöriger Nennerauch negativ ist, so liegt der Bogen zwischen 180° und 270°,und wenn endlich der Zähler negativ, der Nenner aber positivist, so liegt der Bogen zwischen 270 0 und 360 °.
Hat man nun A gefunden, und legt es mit seinem zuge-hörigen Zeichen zum gemessenen horizontalen Winkel hinzu,so erhält man das gesuchte Azimuth des terrestrischen Ge-genstandes.
132. Wir wollen jetzt zusehen, unter welchen Umständenman die genaueste Azimuth-Bestiminung zu erwarten hat.
Wir wollen annehmen, dass t, ö und </> kleine Fehler d t, d 6und (f enthielten, welche in A einen Fehler — d A hervor-
tg I ( A - 7) =
tg i (A + q) =.
cotg jL t. COS | (y — (?)
sin ^ (sp + d)
cotg h t. sin (y — (?)
COS iV (tjP + ö)
. • • (2).