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1 (1850)
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Hat endlich der Gegenstand eine ganz beliebige Lage,so kann man sehr nahe dein Meridiane selbst ein Abzeichenaufstellen, und darauf das Aziinuth dieses Abzeichens nachdem oben Gesagten bestimmen. Man misst darauf den hori-zontalen Winkel, welcher zwischen diesem Abzeichen unddem gegebenen Gegenstande eingeschlossen ist, und addirtdarauf zu diesem Winkel das obige gefundene Azimuth mitseinem gehörigen Zeichen hinzu; auf diese Weise erhält mandas gesuchte Aziinuth des Gegenstandes.

Uebrigens genügt es in den meisten Fällen einen passen-den Stern zu wählen; und zu einer beliebigen Zeit seinenDurchgang durch den verticalen Mittelfaden, zugleich aberdie Niveau-Angaben zu bemerken und die Verniere an demHorizontalkreise eines Theodoliten oder eines Universal-Instru-mentes abzulesen. Es bleibt nur alsdann übrig das Azimuthdes Sternes zu berechnen und den horizontalen Winkel zwi-schen dem gegebenen Gegenstande und dein bekanntenGestirne zu messen; die bei dieser Messung zu befolgendenVorschriften haben wir schon früher in §. 69,§. 72. Seite174, bis 185. erläutert. Wenn die Sternzeit der Beobachtung= s, die Breite des Ortes = q, die gerade Aufsteigungdes Gestirnes == a, und seine üeclinaiion = <5 bekanntsind, so kann man leicht das Aziinuth des Gestirnes = Avon Norden nach Osten gezählt, wenn die Polhöhe desBeobachtnngsortes eine nördliche ist, oder von Süden nachOsten gezählt, wenn die Polhöhe eine südliche ist, berechnen,indem:

tq A sin_t w0 ^ iar a g j s f Hj.i

cos <p tq <5 sin q cos t

Hier bezeichnet s die Sternzeit der Beobachtung ebensowie a in Grade ausgedrückt: man braucht diese Formel vor-züglich dann, wenn A einen kleinen Werth hat. In anderen