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1 (1850)
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der Unveränderlichkeit des Instrumentes in Beziehung aufAziinuth versichern kann.

128. Bio eben auseinandergesetzte Methode die Breitezu bestimmen, ist besonders dadurch bemerkenswert, dasssie von der Refraction und von allen Constanten Fehlern desInstrumentes vollkommen unabhängig ist. Wenn die Absehens-linie des Fernrohres einen Collimationsfehler hat, und diecylindrisclien Zapfen der horizontalen IJmdrehungs-Achseverschiedene Durchmesser haben, wenn ferner diese Achseselbst, dem Einflüsse der Durchbiegung, durch die Schwereunterworfen ist; und wenn endlich das Azimuth des Fern-rohres ein wenig von 90 0 abweicht, so werden wir, wennauch alle diese Fehler unbekannt sind, dennoch die Breitedes Beobachtungsortes, nach der vorhergehenden Methode,ganz genau bestimmen können. Das Endresultat, hängt nurvon der Genauigkeit der angenommenen Declination des Sternes,von der festen Aufstellung des Instrumentes, von der Genauig-keit, in dem angenommenen Gange des Chronometers, von deroptischen Stärke des Fernrohres und von der unmittelbarenBestimmung der Neigung der horizontalen IJmdrehungs-Achse,vermittelst des Niveaus ab.

Wenn der beobachtete Stern dem Zenithe recht naheist, wie dieses gewöhnlich der Fall sein wird, so wird einFehler von 1" in Zeit, in der Bestimmung des täglichenGanges der Uhr, keinen merklichen Einfluss hervorbringen.Die Neigung der Achse muss aber möglichst scharf bestimmtwerden, weil die Genauigkeit der Resultate ganz vorzüglichdavon abhängt.

Die constanten Fehler des Instrumentes können auchdadurch eliminirt werden, dass man zuerst einen Stern imOsten und Westen in der ersten Lage des Instrumentesbeobachtet; alsdann die horizontale Umdrehungs-Achse umlegt,und darauf wieder denselben, oder auch einen anderen Stern