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1 (1850)
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lange warten muss, bis einer dieser Sterne den Meridianpassirt. Wenn daher die Aufstellung des Instrumentes imMeridiane, nicht sehr zuverlässig ist, so ist es besser nicht imMeridiane selbst, sondern in dem Verticale des Polarsterneszu beobachten; wobei alsdann die genäherte Breite des Ortes,und die ungefähre Chronometer-Correction als bekannt vor-ausgesetzt werden; jedoch kann der Fehler in ersterer 1 bis2' in Bogen, und in letzterer 1' in Zeit betragen.

Um die Beobachtungen aber vorzubereiten, muss mansich erst eine kleine Ephemeride anfertigen, welche, wenig-stens genähert, das Aziinuth untl die Zenithdistanz desPolarsternes, von 10' zu 10' oder 20' zu 20' in Zeit, wäh-rend des'ganzen Zeitraumes angiebt, in welchem man die Be-obachtungen zu machen beabsichtigt. Hierauf berechnet mangenähert die Zeit, wenn ein anderer gewählter Stern nahe-zu in demselben Verticale mit dem Polarsterne [a Ursaeminoris) sein wird. Es seien a und 8 die scheinbare geradeAufsteigung und Abweichung des vom Pole entfernterenSternes, dagegen a' und <5' dieselben Grössen für den Polar-stern. Die obere Culmination des ersten dieser beiden Sterne,wird zur Sternzeit =: a stattfinden, wenn daher zu dieserZeit das Azimuth des Polarsternes = A, ist, so erhalten wir, inder Annahme, dass die Breite des Ortes = y ist, sehr nahezu:

sin 15 t — sin A, sin (q> — 8; sec 8,

wo der in Zeit ausgedrückte Stundenwinkel r, den Stunden-winkel des vom Pole entfernteren Sternes, wenn sein Azi-muth = A, ist, bedeuten wird. Wenn der Polarstern sichim Osten des Meridianes befindet, so wird ein Stern dessenDeclination <5 < f im Westen des Meridianes sein, und auchumgekehrt, wenn der eine im Westen ist, wird der andereim Osten sein. Da nun das Azimuth des Polarsternes, immersehr klein ist (bei einer Breite von 60 0 sogar, ist es kaum