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1 (1850)
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des zu beobachtenden Gestirnes durch den Meridian berech-nen, um dann nicht zu lange vor dieser Zeit, die Beobach-tungen noch vor dein Durchgange des Gestirnes anfangenzu können. Hat man einen Fixstern beobachtet, so ziehtman die genau berechnete Uhrzeit der Culmination des Ster-nes von den Beobachtungszeiten ab, und verwandelt die sogefundenen Intervalle, vermöge des bekannten Ganges desChronometers in Sternzeit; auf diese Weise erhält mau dieStundenwinkel des Sternes in Zeit Wenn die Sonne beob-achtet wurde, so muss man, um die Stundenwinkel zu be-rechnen, zuerst den Stand des Chronometers gegen denverbesserten Mittag bestimmen, und diesen gefundenen Standvon den beobachteten Zeiten abziehen; die so erhaltenenIntervalle kann man leicht in wahre Sonnenzeil umwandeln,indem es nur nöthig ist, den Gang des Chronometers gegenwahre Sonnenzeit zu wissen; die so reducirten Zeitintervalledrücken die Stundenwinkel der Sonne selbst aus.

Wenn man einen weit vom Pole entfernten Stern beob-achtet, so muss der Stand des Chronometers bis auf 1" genaubestimmt sein, besonders wenn die Zenitlulistanz des Sternesklein ist. Sollte aber die Zeitbestimmung nicht so genausein, so muss man vorzüglich Sterne in der Nähe des Poleswählen, und so nahe wie möglich am Meridiane beobachten

Man muss ferner die Beobachtungen, so gleichinässigwie möglich auf beide Seiten des Meridianes vertheilen, indemman vor und nach dem Durchgange des Gestirnes durch denMeridian, gle ich v i el e Zenithdistanzen, wo möglich in gleichenZwischenräumen nach einander inisst, denn in diesem Falle,wird ein Fehler in der Zeitbestimmung, einen entgegenge-setzten aber beinahe gleichen Einfluss, auf die Beobachtun-gen vor und nach dem Durchgänge durch den Meridianäussern, und daher das mittlere Resultat, beinahe ganz freivon diesem Fehler sein.