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Hegel umgekehrt werden Uebrigeus ist es immer leicht, sichdurch Probiren zu versichern, ob die auf den Niveau-Endenfestgesetzten Zeichen und —, in Beziehung auf die Ver-nierablesungen der positiven oder negativen Seite des Niveaus-entsprechen. Hierzu lässt man nämlich die Blase zuerst auldie Mitte der gläsernen Niveauröhre einspielen, und richtetdas Fernrohr auf irgendeinen irdischen Gegenstand; nachdemman nun die Verniere abgelesen hat, verändert man, mitHülfe einer hierzu bestimmten Micrometerschraube, die Lagedes Kreises, an welchem das Niveau befestigt ist, auf solcheWeise, dass die Blase nach einer gewissen Seite der Niveau-röhre hinläuft; nun richtet man das Fernrohr wieder auf denfrüheren Gegenstand, und wenn man an den Vernieren einekleinere Ablesung findet, so ist dieses ein Beweis, dass mandie Niveaublase nach der positiven Seite hin bewegt hat.
76 Der Winkelwerth eines Niveautheiles lässt sich auchhier in Secunden bestimmen, ebenso wie wir es (§. 47.Seite 92.) gezeigt haben; aber hier kann man immer die Zahlvon Secunden, welche in einer Umdrehung der Schraube amKusse des Instrumentes enthalten sind noch auf eine andere,als auf die dort angegebene Weise herleiten. Hierzu ziehtman nämlich auf dem Stative auf welches der Theodolit, alsHöhenkreis gestellt wird, eine gerade Linie so, dass sie durchirgend einen deutlichen irdischen Gegenstand hindurchgeht,und errichtet darauf ein Senkrechte. Auf diese letzterestellt man zwei Fussschrauben des Instrumentes auf, die dritteaber, deren Gang man untersuchen will, stellt man auf dieLinie, welche vom Instrumente nach dein oben erwähntenGegenstande geht. Alsdann stellt man das Instrument mit-telst des Niveaus richtig auf; richtet darauf das Fernrohrso, dass der Gegenstand, genau in der Mitte des Raumeszwischen beiden Horizontalfäden erscheint, und liest dieVerniere am Verlicalkreise, und die Theilung am Kopfe der
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