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jenigen der beiden Zapfen nähern, welcher höher als derandere über dem Horizonte liegt, und es ist klar, dass dieNeigung der Umdrehungs - Achse auf welcher das Niveauaufgestellt ist, genau gleich dem halben Bogen sein wird,um den sich die Mitte der Blase verrückt hat *). Bestimmtman auf diese Weise die Neigung der Umdrehungs-Achsegegen den Horizont, so wird man sich dadurch, weil dasNiveau umgelegt worden ist, ganz frei, von dem.einen kleinenFehler des Niveaus selbst machen, der schon in §. 46. Seite 88,als der erste, der beiden Fehler des Niveaus angeführt wurde.Um sich ebenso von dem zweiten früher erwähnten kleinenFehler zu befreien, muss man das Niveau immer auf dieZapfen auf dieselbe Weise, und zwar so aufsetzen, dass dieFüsse des Niveaus so nahe wie möglich vertical sein werden.Ebenfalls muss man auch die Neigung der Umdrehungs-Achse,bei beiden sich entgegengesetzten horizontalen Richtungendes Fernrohres bestimmen, und in der Rechnung, das arith-
*) Dieses ist streng richtig, wenn beide Zapfen der Umdreli-ungs-Achse des Fernrohres gleiche Dicke haben, und wenndie Winkel, welche die Ausschnitte, in den Füssen desNiveaus bilden, die auf die Zapfen aufgesetzt werden, beibeiden Füssen genau gleich sind. Wenn diese beiden Win-kel aber einander nicht gleich sind, so ist es offenbar, dassdasjenige Ende des Niveaus, dessen Fuss den kleinerenWinkel hat, höher als das andere Ende des Niveaus liegenwird, weil alsdann der engere Ausschnitt sich gegen denZapfen eher, als der andere stemmen wird. Hierdurch wirdalso ein Fehler, in der am Niveau abgelesenen Neigungder Umdrehungs-Achse hervorgebracht, wenn aber daraufdas Niveau umgelegt wird, so wird dieser Fehler eine, dervorigen, entgegengesetzte Wirkung hervorbringen, so dassfolglich, wenn die Neigung der Umdrehungs-Achse so be-stimmt wird, wie wir es eben oben im Texte angegebenhaben, diese vollkommen richtig erhalten wird.