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dann eine kleine Drehung des Niveaus um diese letztereAchse herum, keine zu bemerkende Veränderung in der Lageder Blase zur Folge haben wird. Nachdem diese zweite Cor-rection geschehen ist, muss man wiederum die erste vor-nehmen, wobei übrigens zu bemerken ist, dass ein kleiner,nicht über 1 oder 2 Theilstriche des Niveaus, in dieser Hin-sicht, betragender Fehler, bei der gebräuchlichen Methode,nach der man die Neigung der Umdrehungs-Achse des In-strumentes bestimmt, vollkommen eliminirt wird.
Es versteht sich von selbst, dass wenn, die gläserneRöhre des Niveaus, eine so sehr unrichtige Aufstellung inihrer messingnen Fassung hat, dass die Schrauben f unds, s' (Taf. III. Fig. 3 und 4.) nicht mehr zu ihrer Correctionausreichen, man alsdann auf eine passende Art, kleineStückchen plattes Papier oder Folie unter die Enden desNiveaus legen muss, so dass sie wenigstens genähert be-richtigt sind, worauf man sie dann ganz genau durch dieSchrauben selbst berichtigen kann.
47. Wir wollen nun zeigen, auf welche Weise man denWinkelwerth eines Niveautheiles bestimmen kann. Ein be-quemes Mittel um dieses zu bewerkstelligen, gewähren unsdie Fussschrauben des Instrumentes a, «, a (Taf. III. Fig. 1.)Man denke sich hierzu nämlich, dass der obere oder beweg-liche Theil des Instrumentes so gestellt sei, dass die horizon-tale Umdrehungs-Achse, auf welche man das Niveau stellt,nach der Richtung eines Radius gelegt sei, der durchden Fuss a geht, dessen Schraube mit einem eingetheiltenKopfe versehen ist; gegenüber diesem Schraubenkopfe befin-det sich der Zeiger L, der an die Platte b befestigt ist.Dreht man nun diese Schraube, so kann man dadurch dieBlase des Niveaus in eine solche Lage bringen, dass sie soweit, wie nur irgend möglich nach einer Seite der Theilunghin, einspielt, nur müssen ihre beiden Enden noch sichtbarbleiben. Sobald die Blase sich zur Ruhe gestellt hat, liest