Druckschrift 
1 (1850)
Entstehung
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41. In Fig. 2, 3 und 4 aufTaf. III. ist das Niveau dar-gestellt, welches gebraucht wird um die Neigung der Umdreh-ungs-Achse D D gegen den Horizont zu bestimmen; wobeiunter der Umdrehungs- Achse diejenige gerade Linie verstandenwird, welche die Mittelpunkte der Kreise verbindet, in wel-chen die Zapfen die Lager berühren Dieses Niveau bestehtaus einer Glasröhre V V. welche in einem messingnen Halb-cylinder N N, auf zwei Stückchen Zinnfolie liegt; und durchzwei dünne runde Bügel ip, t//mittelst einiger kleiner Schrau-ben, von denen zweie in der Fig. 2. Taf. III. zu sehen sind,auf die Messingunterlage befestigt wird. Der HalbcylinderJV N hat zwei Stützen, welche jede für sich besonders in Fig.3 und 4 zu sehen sind. Die Verbindung zwishen N N unddiesen Stützen geschieht durch die Schrauben s, undzwei andere t , t\ welche man leicht in der Figur bemerkenkann. Die Schrauben f, t' dienen dazu, den HalbcylinderN in einer horizontale Richtung, die Schrauben s, s' aberin einer verticale Richtung zu verstellen. Die Enden derStützen bilden Ausschnitte, deren Neigungswinkel ungefähr60° ist; und sind Füsse, mit denen das Niveau auf die Ober-fläche der beiden Zapfen der horizontalen Umdrehungsachsegestellt werden kann. Damit man immer das Niveau auf die-selben Stellen der Zapfen aufsetzen kann, befinden sich überden beiden Lagerträgern B, B zwei Lammellen, mit Aus-schnitten in der Mitte, durch welche die Füsse des Niveausfrei durchpassiren können.

42. Um des Nachts die Fäden zu erhellen, setzt maneinen Ring R auf das Objectiv auf, Fig. 7. Taf. III., welchermit einem feinen Messingriff versehen ist, an dem sich einepolirte und versilberte Platte w befindet, die nur einen sehrkleinen Theil des Objectives verdeckt. Wird nun die po-lirte Platte gegen das Objectiv gewendet, und hält man eineLampe davor, entweder einfach mit der Hand, oder stellt