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1 (1850)
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sein, dass das Fernrohr in Bezug auf den Focus gut ein-gestellt ist.

Es giebt noch ein Mittel um zu sehen, ob das Faden-netz wirklich in die Focalebene gebracht worden ist. Wennman irgend einen der Fäden auf einen entfernten terrestri-schen Gegenstand richtet, so wird das Bild des Gegen-standes mit diesen Faden zusammenfallen; bewegt man dar-auf das Auge, rechts oder links, nach oben oder unten, undbemerkt, dass das Bild des Gegenstandes den Faden nichtverlässt, so beweist dieses, dass die Fadenplatte richtig ge-stellt ist, wenn man dagegen bemerkt, dass bei der Bewe-gung des Auges nach rechts, der Gegenstand von dem Ver-ticalfäden sich nach links bewegt, so ist es klar, dass dieFadenplatte nicht durch den Brennpunkt des Objectives geht,und dass dieser Brennpunkt näher am Auge des Beobachtersliegt, als der Faden; im entgegengesetzten Falle, wenn näm-lich bei einer Bewegung des Auges nach rechts, der Ge-genstand ebenfalls sich rechts, von dem Faden zu entfernenscheint, muss der Focus weiter vom Auge als der Fadenabstehen. In diesen beiden Fällen wird man leicht, die Lageder Fadenplatte durch eine kleine Bewegung des ganzenücularrohrs verbessern können.

84 Um die Güte des Fernrohres beurtheilen zu'können,richtet man es auf einen Gegenstand, der sehr deutlich ge-sehen werden kann, wie zum Beispiel: ein weisser Kreisauf schwarzem Grunde, oder auch umgekehrt; wenn das üb-jectiv gut construirt ist, so wird das Bild des Gegenstandesganz scharf und regelmässig begrenzt erscheinen, ohne far-biges Licht an seinen Rändern zu zeigen, und wenn dasOcular auch gut ist, so muss das Bild gleich deutlich er-scheinen, ob man es in der Mitte, oder nahe am Bande desGesichtsfeldes betrachtet. Am entscheidensten prüft man dasFernrohr, wenn man es auf einen Doppelstern richtet, und

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