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durch ein Fernrohr gesehen, verhält sich zu seinerscheinbaren Grösse durch das blosse Auge ge-sehen, ganz ebenso, wie die Brennweite F, desObjectives, sich zu der Brennweite /, des Oeularesverhält. Hieraus sieht man, dass wenn ein Fernrohrmit verschiedenen Ocularen versehen ist, man dadurch auchverschiedene Vergrösserungen hervorbringen kann, und je-inehr die Brennweite der Ocularlinse abnimmt, desto mehrwird die Vergrösserung zunehmen. Ilm so viel Mal einFernrohr vergrössert, um eben so viel Mal wird ein Gegen-stand uns näher erscheinen, und desto grösser wird manseine einzelnen Theile erblicken. Hierin besteht also nochein wesentlicher Vortheil des Sehens durch Fernröhre.
28. Unter dem Gesichtsfelde des Fernrohrs, verstehtman den Raum, welchen man, mit Hülfe des Fernrohrs auf ein-mal übersehen kann; die Grösse des Gesichtsfeldes, hängt vondem Winkel g C g' (Fig. 14.) ab, welcher von den StrahlenC g und C #', die von der Mitte des Objectivs, nach denRändern des Oculars g und#' zulaufen, gebildet wird. Hier-aus sieht man, dass die Grösse des Gesichtsfeldes bei einemFernrohr, nur von der Grösse des Oeulares und seiner Ent-fernung vom Objective abhängt. Viele Fernröhre habenDiaphragmen oder undurchsichtige Hache innere Ringe, da-mit die Lichtstrahlen dadurch verhindert werden auf dieRänder des Oculars zu gelangen; alsdann hängt die Grössedes Gesichtsfeldes von der freien Oeffnung des Diaphragmas,oder nur von demjenigen Theil des Oeulares ab, auf welchendie Lichtstrahlen noch gelangen.
29. Das Bild des Gegenstandes, welches durch dasFernrohr hervorgebracht wird, muss eine hinreichende Hel-ligkeit haben, damit es auf unser Auge einen Eindruck her-vorbringen kann. Nehmen wir nun an, dass zwei Fernrohre