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1 (1850)
Entstehung
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im Brennpunkte des Fernrohrs vereinigen, und die Oberflächedes Ohjectivs ungleich grösser als die Oberfläche der Pu-pille ist. Hierin besteht der erste Vorzug des Sehens durchein Fernrohr. Wenn man im Brennpunkte des Oeulares einensehr feinen Faden aufspannt, so werden wir diesen Fadendurch das Ocular sehen und fällt jener Brennpunkt mit demBrennpunkte der übjectivlinse zusammen, so werden wir dasBild des Sternes und diesen Faden zugleich deutlich sehen,falls das Fernrohr auf den Stern gerichtet wird. Spanntman statt eines Fadens, zwei Fäden so auf, dass sie sichin dein Gesichtsfelde des Fernrohrs durchkreuzen, so wird ihrüurchschnittspunkt, einen ganz festen Punkt bestimmen,welchen man auf den zu beobachtenden Gegenstand richtenkann; diese zweite Eigenschaft des Fernrohrs gewährtein vorzügliches Hiilfsmittel beim genauen Beobachten.

27. Wir wollen jetzt annehmen, dass das Fernrohr,auf irgend einen sehr entfernten Gegenstand D L (Fig.13.) gerichtet sei. Aus seinem obersten Punkte /?, fallen als-dann eine Menge Strahlen auf das Objectiv A B, welcheman alle als parallel mit der geraden Linie D C d ansehenkann, die aus D durch die Mitte C des Ohjectivs A B hin-durchgeht; darauf treten diese Strahlen aus der Linse herausund sammeln sich alle auf der Linie D Cef im Punkte ef, dessensenkrechter Abstand von der Objectivlinse, gleich der Brenn-weite dieser Linse = F ist; es stellt sich daher auf der entge-gengesetzten Seite der Objectivlinse in rf, ein deutlichesBild des Punktes D dar. Auf ähnliche Weise, bildet sichein jeder andere Punkt des Gegenstandes, auf derjenigenLinie ab, welche durch diesen Punkt und die Mitte C desOhjectivs hindurchgeht, so dass also der unterste Punkt Ldes Gegenstandes, sich auf der Linie L C l im Punkte l ab-bildet, dessen senkrechter Abstand vom Objectiv eben sogross wie der des Punktes d ist, und gleich der Brennweite