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1 (1850)
Entstehung
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teil, und sich säinmtlich in einein gemeinschaftlichen PunkteF, welcher sich in der Achse des Fernrohrs befindet, durch-schneiden. Dieser Vereinigungspunkt der Strahlen, heisstder Brennpunkt des Objectivs und es entsteht in ilnn eindeutliches Bild des Sterns. Die Entfernung F C, zwischender Mitte der Objectivlinse C und ihrem Brennpunkte F,heisst die Brennweite des Objectivs; sie hängt ab von derBrechung der Lichtstrahlen in der Objectivlinse, und vonden Halbmessern ihrer sphärischen Oberflächen. Ebenso wienun parallele Lichtstrahlen, welche auf die biconvexe Linsefallen, vermöge der Brechung sich im Brennpunkte vereini-gen, ebenso lässt sich auch leicht einsehen, dass wenn manin diesem Brennpunkte einen leuchtenden Punkt aufstellt, als-dann die von ihm auseinanderlaufenden Strahlen, welche zuderselben biconvexen Linse gelangen, auf ihrer vorderen Seite,untereinander parallel austreten werden. Weiter unten wer-den wir viele wichtige Folgerungen aus dieser Eigenschaftder Linsen ziehen, aber fürs erste wollen wir nur bemer-ken, dass wenn man hinter dem Objective A B (Fig. 12),nach dem Beobachter zu, eine zweite biconvexe Linse oderdie Ocularlinse g g' aufstellt, und zwar so, dass sowohl dieAchsen beider Linsen, wie auch ihre Brennpunkte zusam-menfallen, alsdann auch das helle Bild des Sterns sich zu-gleich im Brennpunkte F der beiden Linsen befinden wird;und daher werden die von diesem Brennpunkte F ausgehen-den, divergirenden Lichtstrahlen, wenn sie zur Linse g g' ge-langen, aus dieser unter einander parallel austreten, und indemsie dann zum Auge des Beobachters gelangen, werden sieihm dadurch ein ganz deutliches Bild des Sternes gewähren.Ohne Fernrohr würden wir nur diejenigen Lichtstrahlen desSternes sehen, welche auf die Pupille unseres Auges fallen;wenn wir aber das Bild des Sternes durch ein Fernrohr er-blicken, so sehen wir diesen mit grösserer Deutlichkeit, weilalsdann alle Strahlen, welche auf das Objectiv fallen, sich