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1 (1850)
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warte, im Jahre 1822 herausgegeben wurden*), dort findetman auch die, in der Nähe des Horizontes stattfindende Strah-lenbrechung nach Argelanders Bestimmung.

In den Refractionslafeln sind immer vollständige Anwei-sungen gegeben, wie man für jede bestimmte Höhe oderZenithdistanz, die entsprechende Refraction zu finden hat.Wir bemerken nur, dass es sehr wichtig ist bei den Beob-achtungen den Zustand der Lull genau anzugeben d. h. dieTemperatur der Luft, durch die Angabe des äusseren oderim Freien sich befindenden Thermometers zu bemerken, ebensoden Luftdruck durch die Höhe des Quecksilbers im Barome-ter zu messen, und den Wärmezustand dieses Instrumentsdurch das mit ihm verbundene, sogenannte innere Thermo-meter, aufzuzeichnen. Sowohl Thermometer als Barometermüssen stets im Schatten aufgehängt sein und durchaus nichtdem directen Einflüsse der Sonnenstrahlen ausgesetzt werden,denn im entgegengesetzten Falle würden ihre Angaben un-brauchbar sein.

9. In den astronomischen Tafeln und Epheineriden wer-den die Oerter der Sonne, des Mondes und der Planeten etc.so gegeben, als sähe man diese Gestirne aus dem Mittelpunkteder Erde. Um daher diese Angaben benutzen zu können,ist es nöthig den Winkel zu kennen, welcher von den zweiLinien gebildet wird, die aus dem Mittelpunkte des Gestirnsnach dem Beobachtungsorte und nach dem Centrum der Erdegehen. Ein solcher Winkel wird gewöhnlich die Parallaxegenannt.

Es sei C der Mittelpunkt der Erde (Fig. 3), O derOrt des Beobachters auf der Erdoberfläche, $ der Mittel-punkt des Gestirns und Z' der Punkt, wo die Verlängerung

*) Sammlung von Iliilfstafeln. Herausgegeben im Jahre 1822von II. C. Schuhmacher. Neu herausgegeben und vermehrtvon G. II. L. Warnsforff. 1845. Altona.