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1 (1850)
Entstehung
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gleichnahmig ist, im entgegengesetzten Falle aber negativ;auf diese Weise werden die nördlichen Declinationen, aufder nördlichen Hälfte der Erde positiv, auf der südlichenaber, negativ Averden.

Alle Sterne, welche auf der Sphäre in einem und dem-selben mit dem Aequator parallelen kleinen Kreise liegen,haben gleiche Declinationen, will man daher die Richtungeiner nach dein Sterne führenden Gesichtslinie vollständig imRäume haben, so muss man noch die Lage des Declinations-kreises dieses Sternes wissen. Die Astronomen bestimmennun diese Lage durch den Bogen des Aequators, welcherzwischen dem Declinationskreise und dem Punkt der Frtth-lings-Tag und Nachtgleiche eingeschlossen ist; der letztge-nannte Punkt ist derjenige, in welchem der Aequator vonder Ecliptik, d. h. von der Ebene der jährlichen Bahn derErde um die Sonne, durchschnitten wird, wenn die Sonnein den nördlichen Thei! der Ecliptik tritt. Dieser Bogen desAequators heisst die gerade Aufsteigung oder die Rect-ascension des Sterns, und wird vom Frühlingspunktan, in der Richtung der jährlichen Bewegung der Erde, vonWesten durch Süden gegen Osten, und so weiter, gezählt,bis 360° herum. Man findet die gerade Aufsteigung einesSternes, indem man zu verschiedenen Jahreszeiten, besondersum die Zeit der Tag- und Nachtgleichen, Beobachtungen derSonne mit denen des Sterns verbindet. Das Nähere hier-über wird in jedem Handbuche der Astronomie erklärt. Mei-stens drückt man die gerade Aufsteigung, eben so wie diegeographische Länge, in Zeit aus, wobei man für 15° eineStunde annimmt, und sie wird gewöhnlich mit den Buch-staben AR (Asccnsio recta) bezeichnet.

5. Die Durchgänge der Sterne durch den Meridian,die Beobachtung ihrer Höhe und andere Erscheinungen, wel-che von der täglichen Bewegung abhängen, können zur Zeit-bestimmung benutzt werden. Die gebräuchlichsten Zeitarten