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Truchses zu pommersfelden, Hans Eitel Marschalk v. Ebnet und AdamGeorg v. Notenhan, und baten das Domkapitel, daß bei der bevor-stehenden Fürstenwahl die unter dem letzten Fürsten während derstürmischen Kriegszeiten vernachlässigten Rechte der Aemter besser be-rücksichtigt werden möchten, da sie sonst Beschwerde bei ihren Lehen-herren gegen Bamberg führen müßten, weil besonders die schuldigenAbtsgefälle bisher nicht bezahlt worden seien. Was hierauf erfolgte,ist nicht aus den Akten im Archiv zu Bamberg zu ersehen.
Nach Zakobs Tode kam Gerhard Biegmund (252) als Beniorzum Bchenkenamt, welcher nach den Akten im Archiv zu Aufseß (657mit dem Könige von Böhmen Unterhandlungen wegen der Lehens-erneuerung pflog.
Auf Gerhard Biegmund folgte Christoph Daniel (253) als Erb-schenk, welcher ebenfalls (665 und (666 die böhmische Belehnung zuerwirken sich bemühte und bei dem Appellationstribunal erlangte. Auchzu seiner Zeit war die Klage über die schlecht eingehenden Abts-gefälle laut, weshalb er sich (666 au den Bambergischeu LehenprobstVassold wendet und diesen mit Artigkeit und einem Geschenk vonFischen für seine Bitte zu gewinnen suchte, was auch gute Wirkungthat. Der zum Bchenkenamt gehörigen Weismainer geschieht eben-falls Erwähnung. Gelegentlich wendet sich Christoph Daniel (668auch an den Abt von Langheim wegen der schuldigen Mark Bilbers,der jedoch (670 sich dahin erklärte, daß nie ein Abt etwas an denBchenken, sondern immer Alles zusammen an die fürstliche Kanzlei beiBelehnungen bezahlt, worunter auch die Mark Bilbers für den Bchenkensein möchte; weshalb er jetzt weiter nichts schuldig sei.
Als (672 Bischof Philipp Valentin von Bamberg gestorben undPeter Philipp als Fürst erwählt wurde, vertrat Christoph Daniel,Bohn Friedrichs v. Aufseß, seines Vaters Amt, da dieser wegen Alters-schwäche dasselbe nicht mehr versehen konnte.
Auf ihn folgte sein Bruder Hans Wilhelm (262) als Benior undErbschenk, welcher am 3. Januar (672 zu Aufseß sich das Amt undalle dazu gehörigen Urkunden und Akten von den Böhne» des ChristophDaniel förmlich extradiren ließ und sich bis zu seinem (636 erfolgtenLebensende sehr thätig des Erbschenkenamtes annahm, nachdem ihmdasselbe vom Kaiser Leopold in seiner Eigenschaft als König vonBöhmen durch Urkunde vom 9, Zum (679 aufs Neue verliehenworden war.
Friedrich Wilhelm v. A. (2s) U fungirte bei der Wahl des Fürst-bischofs von Erthal zu Bamberg noch als Erbschenke mit den drei