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Hans (-^95) als Schenke am Hofe des Bischofs zu Bamberg und erhieltam 22. Dezember dafür 7 Fl. Abtsgefäll. Ebenso erhielt dessen Nach-folger Hans (20H) zu Neidenstein als Erbschenk 8 Thaler GroschenAbtsgefälle von Abt Thomas zu Schuttern, als dieser zu Bambergbelehnt wurde. Hans wurde aber selbst zu IVien am 2. Novembers22H mit dem Amte förmlich belehnt, und zwar an des Königs Stattvon dem Gbrist Burggrafen Johann Popl v. Lobkowicz.H Als s525der Abt v. Banz zu Bamberg belehnt wurde, verrichtete Hans v. A.abermals seinen Dienst und erhielt wieder seine 8 Thaler GroschenAbtsgeld, oder eigentlich s Mark Silber. Als treue Vasallen dientendie Erbschenken ihren königlichen Lehenherren mit ritterlichem Dienstezu Felde, uamentlich bei dein Kriegszuge von s266 gegen den Erbfeind,den Türken, wie aus einen: Schreiben des Kaisers Maximilian II. anHans v. A. im Abschriftenbuch über den Burgfrieden und Schenkenamtvon sZ22—im Archiv zu Aufseß, abgedruckt in: f. Heft derSchriften des Bamberger historischen Vereins für s837, hervorgeht.Als nächsten Erbschenken finden wir Heinrich (2s7) zu Neuhaus, welcherzu Prag im Dezember s573 sein Amt zu Lehen empfing, und zwarebenfalls aus der Hand des Johann Popl v. Lobkowicz als deutschenLehenshauptmann des Königreichs Böhmen.-) Aus dieser Zeit findetsich eine Aufzeichnung sowohl über die Emolumente des Schenken-amtes als über die Klöster, welche bei Belehnungen zu Bambergden: Schenken s Mark Silbers zu entrichten hatten.Es heißt darinwörtlich :
„Der Unterschenk, so dem Bischof das Trinken bringt, soll nehmenden vergüldeten Becher, daraus ein Bischof zum erste:: trinket, undseines Amtes warten."
„Item was sonst die andern Unterämter von Gerechtigkeit haben,,daß hat der v. Aufseß auch."
„Item so ein Abt, Prälat oder Aebtissü: ihr Lehen empfangenbei dein Bischof zu Bamberg, soll der oder dieselbe dem Unterschenkengeben ein Mark Silber."
„Item an allen Ueberfahrten in: Stift soll man den Schenken um-sonst überführen sammt seinen Dienern und was ihn: zugehört."
Die Klöster, welche die Mark Silber den: Unterschenken bei ihrenLehenempfängnissen zu Bamberg zu entrichten hatten, waren folgende:s. Aspach, 2. Niederaltaich, 2. Arnoldstein in Kärnthen, H. Aegidien
9 Griginallehenbrief im Archiv zu Aufseß.9 Urkunde im Archiv zu Aufseß.
9 Akten im Archiv zu Aufseß.