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Am 2s. September (333 schloß kvolfram v. Notenhau mit Ottov. A. einen Vertrag, wonach ersterer eine seiner Töchter einem Sohnedes letzteren zur The geben wollte nebst 200 Pfund Lseller, wogegendas Schenkenamt, das Otto v. A, von 1V. v. Rotenhan erhalten habe,dem Sohne Ottos vom Bischof von Bamberg sollte verliehen werdend)Diese The kam nicht zu Stande.
So lange Otto lebte, wagte kvolfram v. Notenhan Nichts zuunternehmen; kaum aber war derselbe (338 gestorben, so fing er an,sich wieder in den Besitz des Schenkenamtes setzen zu wollen, indemer, unter Berufung aus den Vertrag vom 2s. September s323, vorgab,das Amt sei ihm nicht entzogen worden, sondern er habe dasselbefreiwillig gegen eine Summe Geldes au Otto v. Aufseß auf dessenLebenszeit durch Vertrag abgetreten oder verpfändet, weshalb er nundasselbe wieder einzulösen berechtigt sei. Die Sache spielte einige Jahre,bis endlich der Bischof Friedrich von Bamberg sich persönlich darein-legte und die Parteien dahin vermochte, ein Schiedsgericht über sieentscheiden zu lassen, welches er in seinem Saale zu Bamberg am30. Oktober (3^3 halten ließ und wobei endlich nach persönlicher Ver-antwortung die Söhne und Tnkel Ottos v. Aufseß in dem Besitz desAmtes bestätigt, IVolfram v. Notenhan aber für immer abgewiesenwurde. Die hierüber aufgenommene Urkunde ist besonders interessantund befindet sich noch im Original im Aufseßischeu Archive. Nachderselben ist entschieden, daß die Aufsesse bessere Briefe und Urkundenhatten über das Schenkenamt, als die Notenhan, und daß auch derv. Noteuhan und seine Trbeu die genannten v. Aussetze und alle seineTrben in dem Besitze des Schenkenamtes belassen sollten.?)
kver nun von Ottos Söhnen das Amt von jetzt an verwaltethat, ist nicht ersichtlich, es ist aber anzunehmen, daß Ulrich v. A. (31)als der Aelteste Trbscheuk wurde. Trst am 2. Dezember (35H, alsdes vorigen Bischofs Friedrich Nachfolger, der gelehrte Bischof Leupold,zu Bamberg regierte, wurde Ottos 5ter Sohn Albrecht (33) von dem-selben als Schenke bestätigt.^) von eigentlichen Lehenbriesen findetsich, wie oben erwähnt, in jener Zeit noch keine Spur.
') Abdruck im kseft der Schriften des Bamberger historischen Vereins
von ;S8? und Abschriften im Archiv zu Aufseß und Rentweinsdorf.2) kex. des T. v. A. Nr. und Abdruck im Pest der Schriften des
Bamberger historischen Vereins von ;887.
2) Abschrift im Archiv zu Aufseß uud Abdruck im lfeftc der Schriftendes Bamberger historischen Vereins von ;887.