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Geschichte des uradelichen Aufseß'schen Geschlechtes in Franken
Entstehung
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heißt dann nicht mehr die Wappen (arma), sondern das Wappen seit

der Mitte des )5. Jahrhunderts.

Wie lange die Zlufseße im blauen Schilde ans silhernein Guerbalkendie fünfblätterige rothe Rose führen, ist nicht zn ermitteln, auch sindalle Vermuthungen unbegründet, welche annehmen, daß sie früher nurdie Rose ohne Guerbalken geführt habend)

Das Wappen des Geschlechtes v. Aufseß ist jedenfalls so alt,als die Sitte, Wappen zu führen, wird also um ssstv entstanden sein,seit welcher Zeit nachweisbar die Wappen in Deutschland entstandensindF) Mag nun das Wappenbild zuerst nur eine rothe Rose inblauem Felde gewesen sein, oder war gleich im Anfang der mit derrothen Rose belegte weiße (Querbalken in blauem Felde als zumWappenbilde gehörig vorhanden, so viel ist sicher, daß sich seit s3Os),wo das erste Mal das Wappen in dem Siegel Gtto I. (23) v. A.an einer Urkunde erscheint, dieses Wappen nicht im geringsten ver-ändert hat. Ritter Gtto v. A. (25) führte auf seinem Siegel, außerdem Schild, einen mit kleiner helmdecke versehenen Rübelhelm, aufdem zwei Rüffelhörner mit weißen, mit der rothen Rose belegtenGuerbalken angebracht sind, zwischen denen ein Pfauenwedel steckt.Wir kennen mehrere Siegel Gttos, die insofern verschieden sind, alsan einer Urkunde von s32H der Helm keine helmdecke hat, dafür aberauf einer Seite ein iländenblatt, auf der andern ein ltändenzweig mitzwei Rlättern angebracht sind, von besonderem Znteresse ist dasWappen Albrechts (33) auf seinem Grabsteine in der Rirche zu Aufseßaus dem fch Zahrhundert wegen der Reigabe des Schwertes, vieleSiegel aus dem sch und. Zahrhundert enthalten nur das Wappen-schild mit Umschrift, in demjenigen der Domherren Günther und her-mann befindet sich in der Mitte über dem Wappenschild,? in halberFigur der Raster Heinrich als Schutzpatron des Risthums Ramberg,von besonderem Znteresse ist das Siegel des Fürstbischofs Friedrich(66), wo in der Mitte des bischöflich-bambergschen Wappenschildes dasAufseßsche Wappen unter demselben klein angebracht ist, dann das soge-nannte Sekretsiegel desselben, wo das bambergsche und AufseßscheWappenschild nebeneinander angebracht sind und über denselben diefürstbischöfliche Rrone. hervorzuheben sind ferner das sehr schön ge-zeichnete Wappen Gonrad X. (sf4), wovon das in Silber gravirtePetschaft noch im Resitze der Familie ist. Dann das Siegel des ge-

st S. Seylers Geschichte der Heraldik in Siebmachers tvappenbnch ven

(885, s. 6?, 80, (y(, 2(6, (74.

') S. hierüber F. Siebinachor, Wappenbuch (885, S. 65 ff.