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Geschichte des uradelichen Aufseß'schen Geschlechtes in Franken
Entstehung
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von denen aber der Familie Wenig erhalten wurde, denn die ober-pfälzischen Güter der ausgestorbenen Grafen v. Aufseß fielen den

f weiblichen Erben zu, dsr' von Carl Siegmund (239) gegründete Fidci-

konnniß war überschuldet und wurde (808 aufgelöst, während ZobstBernhard (329) seine Ersparnisse dein Aufseßschen Seminar zu Bam-berg zuwendete, welches für die Familie keinen Nutzen bietetA)

von den Söhnen unseres Stammvaters Christoph Daniel (259),der das Schloß Aufseß wieder nach dem dreißigjährigen Kriege auf-baute uud erweiterte, gründete Friedrich (293) die sog. bseckenhöferLinie, die (777 mit Carl Ludwig (420) ausstarb, und die Linie Unter-aufseß, die mit General Veit Carl (534) im Jahre (800 endete.Damals lebten nur zwei Abkömmlinge des gemeinschaftlichen Stamm-vaters Lsans Siegmund (203), von denen der eine, Domherr AdamFriedrich (426), von lhans Siegmunds Sohn Wolf Achaz (224) ab-stammte, der andere, unser Großvater Friedrich Wilhelm (294), einAbkömmling von dessen Bruder Daniel (227) war.

Friedrich Wilhelm, der von Veit Carl dessen Güter Uuteraufseß,bseckenhof zu seinem Besitze in Königsfeld, Gberaufseß und Nengen-dorf geerbt hatte, vereinigte dann seit (3(0 nach Adam Friedrichs (926)Tode auch Freienfels, Weiher, Neidenstein, Keinach nebst Stechendorfin seiner lhand.

Er sowie sein Vater Christoph Ludwig (24?) hatteu als Vertreter derprotestautischen Linie sich in markgräflich Bayreuth- und AnsbachscheDienste begeben. Als Veit Carl im Zahre (800 starb, hatte FriedrichWilhelm nur einen Sohn, Carl Friedrich (4(4), der bereits (80( wiederstarb, um am 7. September (80( von lhans (4(5), dein Stammvaterder jetzigen Linie Uuteraufseß, und am 2V. Juni (306 von Alexander(4(3), dein Stammvater der jetzigen Linie Gberaufseß, ersetzt zuwerden. So war die Gefahr des Aussterbens, welche über dem Ge-schlechte schwebte, verschwunden und neues, frisches Leben in den altenStamm gekommen, der zur Zeit (Z mäuuliche Sprossen zählt.

Betrachtet man nach der Stammtafel das Leben unseres Ge-schlechts, so findet man, daß von den acht Söhnen unseres Stamm-vaters Gtto (22) zwei, Philipp (29) und Günther (20), ohne Nach-kommen starben, daß Ulrichs (2() Stamm bereits mit seinem SohneFriedrich (40) ausstarb, daß Gtto (22) keine männlichen Nachkommenhinterließ, daß Albrechts (22) Linie bereits mit seinem Enkel Gtto (76)endet und daß Lierrmanns (23) Nachkommen mit seiner EnkelinAnna (94) aufhören. Nur Conrads (27) Nachkommen setzten den

tz S. Abschn. IV. q. ii. 6.